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Sport Regional Kultreporter Frank Buschmann stärkt den Dresdner Basketballern bei einem Pott Glühwein den Rücken
Sportbuzzer Sport Regional Kultreporter Frank Buschmann stärkt den Dresdner Basketballern bei einem Pott Glühwein den Rücken
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17:25 09.09.2015
Die Titans schenkten Frank Buschmann (Mitte) eines ihrer Originaltrikots. Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis
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So kam ihnen der Kurzbesuch von Deutschlands bekanntestem Basketball-Moderator Frank Buschmann, der gestern auf Lesereise in Dresden weilte, gerade recht.

Der BBL-Kommentator, der sich auch im Fußball und anderen Sportarten gut auskennt, ermutigte die Jungs von Trainer Thomas Krzywinski, weiter an sich zu glauben: "Wenn sie auswärts mal ein paar Spiele gewinnen, dann kommen sie auch da unten raus." Ein Patentrezept, wie die chronische Titans-Schwäche auf fremdem Parkett zu beheben ist, hatte der 50-Jährige zwar nicht anzubieten, aber er glaubt: "Wenn du mal ein Spiel gewinnst, dann löst sich die Blockade auch wieder auf." Aus Erfahrung weiß der gebürtige Bottroper, der früher mit Brandt Hagen selbst in der 2. Bundesliga spielte: "Wenn du zu Hause das Gros der Spiele gewinnst, musst du nicht auswärts alle Spiele gegen die gleichen Gegner verlieren."

Nachdem "Buschi" mit den Titans auf dem Striezelmarkt einen Glühwein getrunken hatte, las er in der Schauburg vor Fans aus seinem Buch "Am Ende kackt die Ente". Den Spruch, der auf Wunsch des Edel-Verlages zum Buchtitel wurde, prägte Buschmann bei der NBA-Finalserie 1996: "Da gewannen die Seattle Supersonics gegen die Chicago Bulls. Und es gibt bei den Amerikanern den Spruch: It ain't over till the fat lady sings. Korrekt würde man das vielleicht übersetzen: Es ist nicht vorbei, bevor der letzte Vorhang gefallen ist. Bevor die dicke Frau gesungen hat, das würde ich nicht sagen. Als mich mein Co-Kommentator damals fragte, wie man das übersetzt, ist mir - was nicht oft vorkommt - nichts eingefallen. Da habe ich gesagt: Ach, weißt du Mike - am Ende kackt die Ente! Da war der Spruch geboren."

Buschmanns lockere Art kommt an, ein "Selfie" mit ihm ist schnell erledigt. "Ein cooler Typ, einer zum Anfassen", sagt Titans-Center Max von der Wippel. Sein Team und er glauben nun noch fester daran, ihren Auswärtsfluch zu besiegen, denn sie wissen: Am Ende atmen selbst hartleibige Enten auf.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.12.2014

JOL

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