Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Google+
Knappe Heimniederlage für die Rödertalbienen

Handball Knappe Heimniederlage für die Rödertalbienen

540 Zuschauer in Großröhrsdorf sahen am Sonnabend eine spannende Partie gegen die Gäste aus Mainz-Budenheim, doch das Happy End für den HC Rödertal bleib aus: 28:29 verloren die Spielerinnen von Trainer Karsten Moos.

Die Rödertalbienen mussten eine bittere Heimniederlage einstecken. Der Abwärtstrend hält an.

Quelle: Steffen Manig

Großröhrsdorf. Die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal haben trotz großem Kampfgeist die neunte Saison-Niederlage kassiert. Sie verloren vor 540 Zuschauern gegen die FSG Mainz/Budenheim unglücklich mit 28:29 (13:15). Damit müssen sich die Großröhrsdorferinnen endgültig aus der Spitzengruppe verabschieden. Schon die Vorzeichen standen schlecht. Denn Trainer Karsten Moos musste nicht nur auf Jurgita Markeviciute (Meniskus) verzichten, sondern auch noch auf die erkrankte Torfrau Karoline Hubald und Isa-Sophia Rösike (Ellenbogenverletzung). So standen ihm nur noch neun Spielerinnen zur Verfügung.

Dennoch starteten die Bienen mit hohem Tempo und führten nach fünf Minuten mit 4:1. Danach aber fanden auch die Gäste besser ins Spiel und stellten in der 13. Minute erstmals den Ausgleich (7:7) her. Die sehr gut aufgelegte Anna Spielvogel brachte die Gastgeberinnen wieder in Front, musste dann aber mit Kniebeschwerden auf die Bank. Nun drehten die Gäste auf und verschafften sich bis zur Pause ein Zwei-Tore-Polster. Nach dem Seitenwechsel ging es immer auf und ab. Mainz führte mehrfach, aber immer wieder kämpften sich die Moos-Schützlinge heran. In der heißen Schlussphase schafften die Bienen den 28:28-Ausgleich (60.), doch neun Sekunden vor Schluss gelang den Gästen der Siegtreffer, allerdings begünstigt, weil die Schiedsrichterinnen einen Schrittfehler nicht ahndeten. Karsten Moos erklärte: „Natürlich bin ich enttäuscht. Wir haben alles versucht, sind aber leider nicht belohnt worden. Kompliment, die Mannschaft hat bis zum Umfallen gekämpft. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause, die wir zur Regeneration dringend benötigen.“

Rödertal-Tore: Preis 6, Nagy 6/2, Spielvogel 5/2, Jäger 4, Selmeci 3, Ostwald 2, Frankova, Nepolsky je 1.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr