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Sport Regional Klares Bekenntnis zu Jochen Molling
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12:18 26.09.2018
Logo der Dresdner Eislöwen Quelle: PR
Dresden

Den Saisonstart hatten sich die Dresdner Eislöwen ganz anders vorgestellt. Doch nach vier von 52 Spieltagen halten sie mit null Punkten und 10:24 Toren die Rote Laterne in der DEL2. Seit 2014, als die Blau-Weißen ebenfalls mit vier Pleiten in Folge gestartet waren, lief es für sie zum Auftakt nicht mehr so schlecht. Bei den Fans rumort es deshalb nun gewaltig, vor allem Cheftrainer Jochen Molling steht in der Kritik und es wird bereits jetzt von einigen seine Ablösung gefordert.

Doch im Gegensatz zu den enttäuschten Anhängern, bewahrt man im Verein und auch im Kreis der Mannschaft demonstrativ die Ruhe. So stellte sich Stürmer Thomas Pielmeier nach der Niederlage gegen die Frankfurter Löwen klar vor seinen Coach, als er erklärte: „Am Trainer liegt es nicht. Er kann ja nicht dafür, wenn wir nicht umsetzen, was er uns vorgibt. Und nach vier Spieltagen den Trainer in Frage stellen, bringt überhaupt nichts.“

Genau diese Ansicht unterstreicht auch Peter Micksch, der als ESCD-Präsident zugleich Hauptgesellschafter ist: „Mir war von vornherein klar, dass wir solche Situationen mit kleinen Niederlagenserien in dieser Saison einkalkulieren müssen, schließlich haben wir auch viele junge Spieler im Team“, so Micksch. Natürlich sei es nicht schön, dass es gleich zum Auftakt passiert, doch er hebt hervor: „Wir haben absolutes Vertrauen in Jochen Molling und seine Arbeit und wir sind überzeugt von ihm. Der ganze Club steht hinter ihm und es ist wichtig, jetzt Geduld und Ruhe zu bewahren“, mahnt der Präsident, nicht in Panik und blinden Aktionismus zu verfallen. Es habe auch keine Krisengespräche gegeben. „Dass sich das Trainerteam und Sportdirektor Thomas Barth austauschen und natürlich nach solchen Niederlagen alles genau analysieren, ist doch normal“, sieht Micksch dies als normales Prozedere an.

Mittlerweile gab es im Umfeld auch schon Gerüchte über eventuelle Verstärkungen im Abwehrbereich, der derzeit zu den größten Baustellen gehört. Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner stellt jedoch klar: „Sicher haben wir noch eine Kontingentstelle offen und Thomas Barth steht deshalb schon seit langer Zeit mit ganz vielen Beratern in Kontakt. Aber es wurde jetzt nicht aufgrund der Ergebnisse eine akute Suche in Gang gesetzt. Das wäre sicher nicht die richtige Reaktion und deshalb ist auch eine Neuverpflichtung aktuell kein Thema.“

Von ag

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