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Keine Verstärkungen für Rödertalbienen in Sicht

Verpflichtung von serbischer Linkshänderin geplatzt Keine Verstärkungen für Rödertalbienen in Sicht

Nach der deutlichen 17:25-Heimniederlage gegen die HSG Bad Wildungen war die Enttäuschung bei den Handballerinnen des HC Rödertal und ihren Fans groß. Auch wenn die drei Pleiten zum Saisonstart angesichts der Personalprobleme nicht ganz überraschend kommen, so zeigte sich doch, dass die Mannschaft in der gegenwärtigen Verfassung nicht erstligatauglich ist.

Coach Karsten Knöfler ist deprimiert: Dem HCR fehlt eine Linkshänderin.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden.  Nach der deutlichen 17:25-Heimniederlage gegen die HSG Bad Wildungen war die Enttäuschung bei den Handballerinnen des HC Rödertal und ihren Fans groß. Auch wenn die drei Pleiten zum Saisonstart angesichts der Personalprobleme nicht ganz überraschend kommen, so zeigte sich doch gerade auch in heimischer Halle, dass die Mannschaft in der gegenwärtigen Verfassung nicht erstligatauglich ist.

Torfrau Nele Kurzke gab auch unumwunden zu: „Der Knoten scheint einfach nicht platzen zu wollen. Es fehlt noch das optimale Zusammenspiel und man merkt, dass wir eine total zusammengewürfelte Mannschaft sind.“ Selbst HCR-Präsident Andreas Zschiedrich redete gestern nicht um den heißen Brei: „So, wie die Mannschaft im Moment spielt, werden wir keine Punkte holen. Gerade der Ausfall von Tamara Bösch wiegt schwer und auch Jurgita Markeviciute ist ja nach ihrer Pause noch nicht wieder bei einhundert Prozent. Beide brauchen wir, damit wir zumindest die Abwehr stabilisieren können.“

Trainer Karsten Knöfler legte unmittelbar nach der Partie den Finger in eine andere Wunde: „Uns fehlt auf jeden Fall noch eine Linkshänderin.“ Schon vor Saisonbeginn hatte Andreas Zschiedrich betont, dass man sowohl eine Kreisläuferin als auch eine Linkshänderin noch verpflichten wolle. Auf Nachfrage meinte der Vereinschef nun: „Wir waren in der vergangenen Woche schon kurz vor Vertragsunterzeichnung mit einer serbischen Nationalspielerin. Die Linkshänderin hatte ein Probetraining bei uns absolviert, hat kurz vor Ultimo aber zusätzliche finanzielle Forderungen aufgemacht, die wir nicht erfüllen konnten.“ So platzte der Deal und die Großröhrsdorfer beginnen mit der Suche von vorn. „Auf dem deutschen Spielerinnen-Markt ist jetzt nichts mehr zu finden, deshalb können wir nur jenseits der Grenzen schauen“, so Zschiedrich, der zudem zugab: „Auch die erhoffte Verpflichtung einer Kreisläuferin ist vorerst gescheitert.“

Eigentlich hatte der Aufsteiger vom insolventen HC Leipzig auch noch Luisa Sturm unter Vertrag nehmen wollen. Doch es klappte nicht mit dem anvisierten Studienplatz. „Sie nimmt jetzt ein Studium in Bayern auf“, so Zschiedrich, der im Moment keine neue Lösung parat hat und hofft, dass sich die derzeit einzige Kreisläuferin Stefanie Hummel nicht verletzt. Als Rechtsaußen soll demnächst erst einmal die 17-jährige Julia Mauksch, die eigentlich noch zum Juniorteam gehört, in der ersten Mannschaft aushelfen.

Von Astrid Hofmann

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