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Sport Regional Kader der Dresden Titans steht
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19:07 24.07.2018
Brandon Watkins kommt von den Dragons Rhöndorf. Quelle: Foto: Honnef-heute
Dresden

Nach einem turbulenten Sommer mit vielen Personalentscheidungen steht der Kader der Dresden Titans für die Saison 2018/19 in der 2. Basketball Bundesliga Pro B Nord. Die Marschrichtung ist dabei klar: Neben dem etablierten Kern um die deutschen Profis Janek Schmidkunz, Helge Baues, Sebastian Heck, Bryan Nießen und Nils Niendorf verstärken weitere einheimische Talente das Team von Trainer Nenad Josipovic. Arne Wendler, Daniel Kirchner und nicht zuletzt Eigengewächs Camillo Thieme sorgen für eine ausgewogene Mannschaftsstruktur. Komplettiert wird das „Roster“ durch die Kroaten Robert Kujundzic und Luka Kamber, den gebürtigen Letten Kärlis Helmanis und den US-Amerikaner Brandon Watkins.

Aufbauspieler Schmidkunz (28 Jahre) und Center/Forward Baues (24) werden sicher wieder das punktende Führungsduo bilden, welches die „Titanen“ vergangene Saison bis in die Play-offs katapultierte. Der 22-jährige Heck will nach seiner erfolgreich verlaufenen Kreuzband-OP und stetig voranschreitenden Reha möglichst schnell wieder angreifen. Hecks Ausfall gab vergangene Saison aber auch Flügelspieler Nießen (24) die Chance, sich neu zu beweisen. Und er nutzte die Gelegenheit eindrucksvoll. Für den erst 21-jährigen Niendorf wird es weiterhin darum gehen, in der Pro B Fuß zu fassen und sein Leistungsvermögen voll auszuschöpfen. Ähnliches gilt für den 17-jährigen Thieme, der den Sprung aus der eigenen Jugend der Titans gewagt hat und Josipovic in diversen Trainings und der NBBL-Qualifikation von sich überzeugen konnte.

Leistungsmaximierung und Spielerentwicklung haben natürlich auch oberste Priorität für die jungen deutschen Neuzugänge. Allen voran ist hier der erst 19-jährige Wendler zu nennen. Mit 1,97 Meter Körpergröße kann er sowohl auf den Positionen zwei als auch drei auflaufen. Darüber hinaus spielte er 2017/18 knapp zwölf Minuten im Schnitt für den Pro-A-Ligisten Niners Chemnitz. Auch der 20-jährige Kirchner wusste letzte Saison in der Pro B mit 20 Minuten pro Partie bei Stahnsdorf zu überzeugen und wurde beim aktuellen Deutschen JBBL- und NBBL-Meister Alba Berlin ausgebildet.

Mit dem zwei Meter großen Helmanis (20/Sohn von BBL-Legende Uvis Helmanis, zuletzt in Norwegens erster Liga aktiv) und dem 23-jährigen, 2,03 Meter großen Kamber (zuletzt Leistungsträger in Stahnsdorf) gelang es den Titans zudem, zwei Spieler mit „Local Player“-Status zu akquirieren. In der Spielzeit 2018/19 müssen immer mindestens drei „Local Player“ (Deutsche oder Spieler, die eine gewisse Anzahl von Saisons in deutschen Jugendligen gespielt haben) auf dem Parkett stehen. Durch zwei Spieler mit diesem Status hat Josipovic noch größere Flexibilität in seinen Rotationen. Als „klassische“ Ausländer verstärken zusätzlich der 2,04 Meter große Kujundzic (EU, zuletzt Leistungsträger in der ersten Regionalliga)) und Watkins (USA, zuletzt bei Pro-B-Ligist Rhöndorf) das Aufgebot der Titans. Dabei bekleidet der 2,07 Meter große US-Boy die vakante Stelle des „Nicht-EU-Ausländers“, von denen jeder Pro-B-Ligist ab sofort nur noch einen einsetzten darf.

Titans-Geschäftsführer Jörn Müller zeigt sich äußerst zufrieden mit der jungen Ausrichtung (Durchschnittsalter: 22,1 Jahre) seiner Titans: „Ganz klar ist, dass wir mit dem Abschneiden in der letzten Saison nicht zufrieden sein konnten. Aus diesem Grund musste es einen Umbruch im Team geben. Bei den Neuzugängen haben wir besonders darauf geachtet, dass die Spieler jung und hungrig sind und auf mehreren Positionen eingesetzt werden können. Dadurch sind wir im Angriff nicht so leicht auszurechnen und können in der Verteidigung flexibel rotieren.“

Von Konrad Slavik

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