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Sport Regional Jenny Elbe verlängert ihren Vertrag beim DSC
Sportbuzzer Sport Regional Jenny Elbe verlängert ihren Vertrag beim DSC
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11:02 02.12.2016
Dreispringerin Jenny Elbe bleibt ein weiteres Jahr beim Dresdner SC. Quelle: Archiv
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Dresden

Nach Speerwerfer Lars Hamann hat jetzt auch Dreispringerin Jenny Elbe ihren Vertrag beim Dresdner SC um ein Jahr verlängert. Die 27-Jährige hatte als einzige Leichtathletin des Vereins an den Olympischen Spielen in Rio teilgenommen. Zwar scheiterte sie dort unter unglücklichen Umständen in der Qualifikation, sammelte aber dennoch wichtige Erfahrungen. Ihr nächstes großes Ziel sind die Weltmeisterschaften Anfang August nächstes Jahr in London.

Zuvor allerdings will die Studentin der Lebensmittelchemie ihre Diplomarbeit schreiben, bei der übrigens Haselnüsse ein Hauptschwerpunkt sind. Umso wichtiger war für Jenny Elbe die wirtschaftliche Absicherung. Trainer-Vater Jörg Elbe sagt dazu: „Jenny musste sich trotz ihres sportlichen Erfolges nach Olympia die Frage stellen, wie sie künftig ihre Existenz finanziell sichern soll. Wenn sie neben dem Zeitaufwand für ihre Diplomarbeit zusätzlich einen 20-Stunden-Job aufgenommen hätte, wäre kaum mehr Zeit für leistungssportliches Training geblieben.“

Deshalb sei Jenny sehr froh, dass sich der DSC mit aller Kraft für sie eingesetzt habe und zusätzliche Partner gewinnen konnte. So haben sich vor allem Leichtathletik-Abteilungsleiter Gerd Töpfer und DSC-Präsident Wolfgang Söllner engagiert, damit die Dreispringerin ihren Heimatverein die Treue hält. „Jenny und Lars Hamann sind unsere beiden Leuchttürme“, betont Töpfer. Und Wolfgang Söllner fügt hinzu: „Sie sind wichtige Aushängeschilder der Dresdner Leichtathletik und wir wollten sie unbedingt in Dresden und beim DSC halten. Mit Hilfe unserer Partner – der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der EWG und der AOK, ist uns dies gelungen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Mühen belohnt wurden und wir mit Jenny einen neuen Vertrag unterzeichnen konnten.“

Jörg Elbe ist deshalb erleichtert: „So haben wir jetzt wieder eine Basis, auf der wir trotz des Studiums weiterhin Leistungssport betreiben können. Sportreform hin oder her – dies ist ein gutes Beispiel, dass ohne Bereitschaft und Anstrengung regionaler Unterstützer kein Leistungssport bei einer dualen Karriere möglich ist“, meint er.

Ob seine Tochter eine Hallensaison bestreitet, steht noch nicht ganz fest. „Aufgrund der Diplomarbeit trainiert sie jetzt nur einmal am Tag. Wir haben zudem inhaltlich im Training einiges umgestellt. Natürlich wollen wir uns auch in der Halle zeigen, werden es aber vom Leistungsvermögen abhängig machen. Die deutschen Meisterschaften in Leipzig und ein Meeting in Düsseldorf, was beides im Februar stattfindet, würden wir schon gern bestreiten“, erläutert Jörg Elbe, der hinzufügt: „Das Training ist natürlich auf die Teilnahme an den Weltmeisterschaften ausgerichtet.“ Jenny selbst sagt: „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, hart daran zu arbeiten, demnächst mehr satte 14-m-Sprünge hinzulegen. Dafür war meine erste Olympiateilnahme große Motivation.“

Von Astrid Hofmann

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