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Sport Regional Interimscoach Naumann macht die Dresden Titans ein letztes Mal heiß
Sportbuzzer Sport Regional Interimscoach Naumann macht die Dresden Titans ein letztes Mal heiß
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17:38 07.12.2018
Interimstrainer René Naumann hatte bisher ein gutes Händchen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Es war ein ganz bitterer Moment für die Titans, als Patrick Logan im Hinspiel mit der Schlusssirene den Ball im Dresdner Korb versenkte und so dem SC Rist Wedel noch zu einem 63:61-Auswärtserfolg verhalf. Ganz so dramatisch muss es nach Wunsch der Dresdner im Rückspiel nicht zugehen, aber Revanche üben wollen sie auf alle Fälle, wenn sie am Sonntag um 17 Uhr in der 600 Zuschauer fassenden Steinberghalle erneut gegen die Norddeutschen antreten. Obendrein ist es höchste Zeit, dass die „Titanen“ im sechsten Anlauf endlich ihren ersten Auswärtssieg in der laufenden Pro-B-Saison einfahren.

„Wenn man kurz vor Schluss und dann noch mit so einem Alley-Oop-Dunk des Gegners verliert, dann tut das einem als Spieler doppelt weh. Deswegen brennen die Jungs darauf, diese Scharte auszuwetzen“, weiß Jörn Müller, früher selbst Spieler im Verein. Der Titans-Geschäftsführer zeigt sich vor dem Rückspiel an der Unterelbe sehr zuversichtlich, dass es dort mit einem Sieg klappt. Die Stimmung in der Mannschaft sei nach dem 78:75-Heimerfolg gegen Bochum „besser denn je“, am Sonntagabend habe die Truppe noch den Geburtstag von Luka Kamber gefeiert. Ab Montag sei dann aber unter Interimscoach René Naumann wieder hart für das nächste Erfolgserlebnis gearbeitet worden: „Er hat beim Auftakttraining gleich gesagt, dass das Bochum-Spiel aus den Köpfen zu streichen ist, obwohl es gewonnen wurde. Jetzt liege nur noch die Revanche in Wedel vor der Mannschaft“, so Müller.

Naumann und seine Mitarbeiter hätten auch intensiv Videos des Gegners analysiert und ihre Erkenntnisse optisch ansprechend aufbereitet. „Das ist bei den Spielern gut angekommen“, freut sich Müller. Ex-Trainer Nenad Josipovic habe zwar auch sehr viel Video-Scouting betrieben, aber sein Anschauungsmaterial nicht in ähnlicher Qualität für die Spieler nutzbar gemacht. Diese seien aber sehr empfänglich für moderne Videoschulung, die sich Müller auch vom neuen Trainer erhofft. Der Nachfolger von Josipovic stehe übrigens bereits genauso fest wie der Ersatz für den am Mittwoch in die USA entschwundenen Topscorer Brandon Watkins, verriet der Geschäftsführer, doch erst nach dem anstehenden Spiel will er die Namen preis geben – die ganze Konzentration der Mannschaft soll jetzt der kommenden Partie gelten.

Damit die Begegnung mit einem Erfolg für die Gäste endet, reist die Dresdner Mannschaft schon am Sonnabend nach Norden und wird bei Wedel übernachten. Am Abend vor dem Spiel wird das Team noch gemeinsam essen gehen und sich mit frisch Gegrilltem die nötige Energie für den Kraftakt am Folgetag einverleiben. Müller, ein Fan der asiatischen Küche, hat extra ein mongolisches Restaurant ausfindig gemacht und seine Truppe dort angekündigt. Die kann am Sonntag bis auf den am Rücken verletzten Kapitän Janek Schmidkunz alle derzeit unter Vertrag stehenden Spieler einsetzen.

Von Jochen Leimert

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