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Sport Regional Herzlicher Empfang für Olympia-Helden am Flughafen in Klotzsche
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21:06 23.08.2016
Wasserspringer Martin Wolfram nahm glicklich seine Freundin in den Arm. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Als Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher am Dienstagabend um 18.12 Uhr das Terminal im Flughafen Klotzsche betritt, empfängt ihn und die anderen Dresdner Olympiateilnehmer tosender Applaus und Riesenjubel. Nach dem großen Willkommensfest am Nachmittag in Frankfurt/Main werden die Rio-Helden nun in der Heimat von über 100 Verwandten, Freunden, Vereinsgefährten und Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Sport herzlich begrüßt.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig überreicht allen Olympia-Helden einen kleinen Geschenk-Beutel mit sächsischem Wein und Kaffee. Liebscher, der natürlich seine Goldmedaille um den Hals hängen hat, herzt erst einmal Freundin Julia, steht dann den vielen Medienvertretern Rede und Antwort. „Ja, dieser Olympiasieg ist ein tolles Gefühl. Die ganze Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt. Aber die beiden Wochen waren so vollgepackt, da konnte ich alles noch gar nicht richtig realisieren. Dazu brauche ich sicher noch ein, zwei Wochen“, gibt der 23-Jährige zu. Er freue sich jetzt vor allem auf ein schönes Frühstück mit einem Nutella-Brötchen.

Bereits am Mitwwochnachmittag geht es für ihn aber schon wieder nach Brandenburg, wo am Wochenende noch die Deutschen Meisterschaften stattfinden. Auch für die olympische Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein, der beim überwältigenden Empfang immer wieder die Tränen in den Augen stehen. Bevor auch sie sich am Mittwoch nach Brandenburg aufmacht, muss sie Umzugskisten packen. „Ich ziehe demnächst aus einer WG in eine eigene Wohnung. Danach freue ich mich Ende September auf den Urlaub im Championsklub in Spanien“, verrät die Elbestädterin.

DSC-Wasserspringer Martin Wolfram strahlt, als er Freundin Tina Leuchte in den Arm schließen kann: „Wir waren jetzt doch sehr lange unterwegs, deshalb freue ich mich jetzt auf ein bisschen Zweisamkeit und darauf, mit ihr und meinen Eltern noch ein bisschen zu feiern“, so der Olympia-Fünfte vom Turm, der in den nächsten Tagen allerdings auch die Ärzte konsultieren muss. Seine Probleme mit der Schulter resultierten laut Trainer Boris Rozenberg wohl nicht von der Arthrose, sondern es besteht der Verdacht auf Anriss des Bizeps. DSC-Trainingsgefährtin Tina Punzel ist mit einigen Tagen Abstand mit ihrer Olympia-Premiere ganz zufrieden: „Sicher wäre noch etwas mehr drin gewesen, doch mit dem siebenten Platz im Synchron kann ich ganz gut leben.“ Daheim will sie nun noch ihren Geburtstag nachfeiern.

DSC-Dreispringerin Jenny Elbe hat ebenfalls ganz viele Eindrücke von ihrem Debüt, das leider schon nach dem Vorkampf endete, mitgebracht. „Manches war gut, anderes nicht so. Jetzt freue ich mich vor allem auf gesundes Essen, mein eigenes Bett und mein familiäres Umfeld“, meint die Studentin.

Von Astrid Hofmann

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