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Heinz-Steyer-Stadion: Sportbürgermeister hofft auf große Lösung

Neue Tribüne eingeweiht Heinz-Steyer-Stadion: Sportbürgermeister hofft auf große Lösung

Die neue Nordtribüne glänzt, doch der Rest des Heinz-Steyer-Stadions modert weiter vor sich hin. „So kann es nicht bleiben“, stellt Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) klar. Bis Jahresende wird nun zusammen mit der Stesad eine neue Machbarkeitsstudie erstellt.

An der Stelle der einstigen Holztribüne ist am Freitag die neue Nordtribüne des Heinz-Steyer-Stadions eröffnet worden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die neue Nordtribüne glänzt, doch der Rest des Heinz-Steyer-Stadions modert weiter vor sich hin. „So kann es nicht bleiben“, stellt Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) klar. Bis Jahresende wird nun zusammen mit der Stesad eine neue Machbarkeitsstudie erstellt. Die soll bis Jahresende fertig sein. Dann muss der Stadtrat entscheiden.

Die neue Nordtribüne glänzt, doch der Rest des Heinz-Steyer-Stadions modert weiter vor sich hin.

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Ursprünglich sollten die Bagger nach Fertigstellung der jetzt fertigen Nordtribüne gleich weitermachen. Doch als Ende 2016 herauskam, dass die Komplettsanierung nicht wie geplant 12 sondern mindestens 25 Millionen Euro kosten würde, legte die Verwaltung die Pläne auf Eis. Auch die fertige Nordtribüne wurde mit vier Millionen Euro deutlich teurer als geplant.

Nun soll grundsätzlich geprüft werden, wie das Stadion wieder auf Vordermann gebracht werden kann. Neben dem DSC, der mit Leichtathletik und Fußball hier zuhause ist, gehören auch die Monarchs-Footballer, die Fußballerinnen des FFC Fortuna, der Dynamo-Nachwuchs und die Post-SV-Leichtathleten zu den Nutzern. Neben dem Sport soll auch die Möglichkeit anderer Großveranstaltungen im historischen Rund in die Machbarkeitsstudie einfließen.

Die neue Nordtribüne

An der Stelle der einstigen Holztribüne ist am Freitag die neue Nordtribüne des Heinz-Steyer-Stadions eröffnet worden. Die Tribüne ist 100 Meter lang und 114 Meter breit. 1864 Personen finden in vier Blöcken Platz, hinzu kommen 20 Rollstuhlfahrer-Plätze auf der Tartanbahn.

Hinter der hochwassersicheren Tribüne befinden sich C-Anlagen sowie Platz für vier mobile Kioske. Die Baukosten lagen bei vier Millionen Euro. Geplant waren ursprünglich drei Millionen. 230.000 Euro der Bausumme kamen vom Freistaat Sachsen.

Bürgermeister Lames sprach am Freitag von einem „Stadion für alle Dresdner“. Man werde an dem Standort festhalten und eine Lösung finden, die der großen Geschichte des Areals genauso Rechnung trage wie der hoffentlich goldenen Zukunft, setzt er auf einen „weiten Wurf“. Lames gab sich zuversichtlich, dass Dresden nach den beiden kulturellen Großprojekten Kulturpalast und Kraftwerk Mitte die Kraft für ein sportliches Projekt dieser Größe habe.

DSC-Präsident Wolfgang Söllner nahm Lames in die Pflicht. 2023 feiere der Verein seinen 125. Geburtstag. „Dann sollten wir mit dem Thema durch sein“, hoffte er. Der DSC werde sich bei dem Thema weiter einbringen, appellierte er an Lames, bei der Planung des neuen Stadions auch die Sportvereine zu beteiligen.

Auch aus dem sächsischen Innenministerium kam am Freitag die Mahnung, sich mit dem Steyer-Stadion nicht zu viel Zeit zu lassen. „Es müssen jetzt zügig die nächsten Schritte folgen“, sagte Andreas Schumann, der Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) vertrat.

Von Stephan Lohse

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