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Heim-EM in Dresden für deutsche Shorttracker letzter Test für Olympia

Energieverbund Arena Heim-EM in Dresden für deutsche Shorttracker letzter Test für Olympia

Die beiden Olympia-Starterinnen Anna Seidel und Bianca Walter stehen an der Spitze des deutschen Aufgebots für die Shorttrack-Europameisterschaften an diesem Wochenende in Dresden. Für die Lokalmatadorinnen vom EV Dresden ist es der letzte Härtetest vor den Winterspielen in Pyeongchang.

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Bianca Walter und Anna Seidel

Quelle: soccerfoto

Dresden. Die beiden Olympia-Starterinnen Anna Seidel und Bianca Walter stehen an der Spitze des deutschen Aufgebots für die Shorttrack-Europameisterschaft an diesem Wochenende in Dresden. Während es für die beiden Lokalmatadorinnen vom EV Dresden der letzte Härtetest vor den Winterspielen in Pyeongchang ist, geht es für ihren Vereinskameraden Christoph Schubert noch um das Ticket nach Südkorea.

Der 23-Jährige hatte zwar bei den Weltcups den einzigen olympischen Quotenplatz bei den Herren erkämpft, aber noch nicht die interne DOSB-Norm erfüllt. „Er muss bei der EM entweder über 500 oder 1000 Meter mindestens das B-Finale oder über 1500 Meter das A-Finale erreichen“, erläuterte der kommissarische Bundestrainer Daniel Zetzsche am Mittwoch die Vorgabe für eine Olympia-Nominierung.  

Anna Seidel will sich im letzten Test für Olympia nicht so viel Druck machen, sondern „noch das eine oder andere ausprobieren. Aber es wäre schön, auf einer Strecke das Finale vor heimischer Kulisse zu erreichen“, sagte sie. Seidel bereitete sich mit einigen weiteren Spitzenathleten in den vergangenen sechs Monaten bei der niederländischen Spitzentrainerin Wilma Boomstra in Utrecht vor.

Neben Schubert werden bei den Herren zudem noch die EM-Debütanten Adrian Lüdtke (Rostock) und Tobias Pietsch (Dresden) die deutschen Farben im Einzel vertreten. Theoretisch könnten sie bei Erreichen der Verbandsvorgabe ebenfalls das Olympia-Ticket erkämpfen, obwohl sie bislang noch keine internationalen Starts im Männer-Bereich vorzuweisen haben.

Außerdem wurden Felix Spiegl (München) und Florian Becker für die Staffel benannt. Auch bei den Damen schickt die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) eine Staffel an den Start, nominierte dafür neben den beiden Einzel-Starterinnen Tina Grassow und Gina Jacobs (beide Dresden) für das Championat.

„Für die beiden Mädels geht es bei der EM darum, Selbstvertrauen zu tanken und ein gutes Gefühl mit nach Pyeongchang zu nehmen. Christoph Schubert wird alles geben, um seine Olympia-Chance noch zu nutzen, während die anderen beiden Jungs vor allem Erfahrungen sammeln sollen“, sagte Zetzsche über die Ziele für die Einzelstarter.

Insgesamt werden bei der EM, die nach 2010 und 2014 zum dritten Mal in der sächsischen Landeshauptstadt stattfindet, 139 Starterinnen und Starter aus 26 Nationen von Freitag bis Sonntag um Titel und Medaillen laufen.

dpa

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