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08:42 18.10.2017
Hendrik Halfmann parierte auch gegen Hagen viele Bälle. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
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Dresden

Mega-mega stolz sei er auf seine Mannschaft, hatte Trainer Christian Pöhler nach dem Sieg seiner Schützlinge am Sonntag gegen Eintracht Hagen betont. Beim dritten Saisonsieg des Zweitliga-Aufsteigers hob er noch besonders seine beiden Torhüter Hendrik Halfmann und Mario Huhnstock heraus. „Das Team im Tor hat die bisher beste Saisonleistung gezeigt und dem Team Sicherheit gegeben“, unterstrich Pöhler. Vor allem die Vorstellung der eigentlichen Nummer zwei, dem 24-jährigen Hendrik Halfmann, dürfte dabei schon als kleine Überraschung eingestuft werden.

Den gebürtigen Remscheider, der ausgerechnet mit Eintracht Hagen in der vergangenen Saison den Aufstieg geschafft hatte, verpflichteten die Dresdner erst kurz vor Saisonbeginn. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters Roland Halfmann sollte an der Seite des sieben Jahre älteren erstligaerfahrenen Kapitäns Mario Huhnstock vor allem viel lernen und sich Schritt für Schritt seine Spielanteile erarbeiten. So der Plan. Die rasante Entwicklung des 1,98 m großen Talents aber hat wohl selbst den Trainer überrascht, der ihm schon gegen Coburg erstmals das Vertrauen von Beginn an schenkte. Und nicht enttäuscht wurde. Mit einer Top-Leistung rechtfertigte Halfmann seinen Einsatz und durfte nun gegen seinen Ex-Verein Hagen gleich noch mal von Beginn an ran. „Da war ich schon die ganze Woche vorher kribblig, denn ich habe das erste Mal überhaupt gegen einen ehemaligen Verein von mir gespielt“, gestand der Keeper später. Dass er in der letzten Viertelstunde – wie auch gegen Coburg – dann für Mario Huhnstock im Tor Platz machen musste, ärgerte den Youngster keinesfalls. „Auch wenn wir Konkurrenten sind, das Wichtigste ist die Mannschaft und dass wir gewinnen. Wir helfen uns auch im Training, vor und während eines Spiels gegenseitig. Mario gibt mir viele Tipps, worauf ich achten muss“, beschreibt Halfmann die Teamarbeit zwischen den beiden Dresdner Torhütern.

„Ja, da habe ich jetzt die Qual der Wahl“, bestätigt auch Christian Pöhler lachend, sagt aber zugleich: „Es bleibt aber trotzdem dabei, dass Mario unsere Nummer eins ist. Er hatte einige Wochen Probleme mit der Fußsehne, war deshalb nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Zudem wollten wir gegen Coburg einen Überraschungseffekt schaffen und das ist genau aufgegangen“, erläutert er noch einmal seine Intensionen. Nicht zuletzt hat er damit wohl auch zusätzlich den Ehrgeiz seiner erfahrenen Nummer eins angestachelt, denn der Coach berichtet: „Die Trainingswoche vor dem Hagen-Spiel war von beiden überragend und auch Mario hat, als er reinkam, bärenstark gehalten“, lobt Pöhler und fügt hinzu: „Beide nehmen ihre Rolle hervorragend an.“ Schon am Sonnabend beim Derby in Dessau braucht der Aufsteiger wieder zwei bärenstarke Männer im Kasten.

Von Astrid Hofmann

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