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Sport Regional HC Rödertal zahlt gegen Leverkusen Lehrgeld
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13:04 22.10.2017
Lisa Marie Ostwald (l.) wird von Kim Braun aus Leverkusen hart attackiert. Quelle: Steffen Manig
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Großröhrsdorf

Fünftes Spiel, fünfte Niederlage: Die Handballerinnen des HC Rödertal haben ihr zweites Heimspiel der Saison gegen Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 17:28 (10:10) verloren. Dabei präsentierte sich der Erstliga-Aufsteiger mit zwei unterschiedlichen Gesichtern. Vor 732 Zuschauern erwischte der Gast den besseren Start, führte schnell mit 4:1 (6.). Als die Rödertalbienen jedoch die Anfangsnervosität ablegten, kämpften sie sich immer besser in die Partie. Erfreulich, dass mit Tamara Bösch, Michelle Urbicht und Izabella Nagy drei Spielerinnen nach langer Verletzungspause ihr Comeback gaben.

Beide Defensiven dominierten nun das Geschehen. Als Stefanie Hummel beim 9:8 den ersten Führungstreffer für die Gastgeberinnen erzielte, stand die Halle Kopf. Die starke Phase der Bienen hielt bis sieben Minuten nach der Pause noch an. Tamara Bösch markierte das 14:13 (37.), aber dann brachen die Schützlinge von Karsten Knöfler völlig ein. Plötzlich funktionierte im Angriff nichts mehr, Fehlpässe und Ballverluste häuften sich. Das Bayer-Team bedankte sich mit schnellen Tempogegenstößen und setzte sich mit einem 10:0-Lauf auf 23:14 (52.) ab. Damit war die Partie gelaufen.

Die eingewechselte Nele Kurzke konnte zwar mehrfach gut parieren, aber an der Niederlage konnte sie nichts ändern. Karsten Knöfler zeigte sich nach dem Spiel sauer und enttäuscht: „In der ersten Hälfte machen wir vielleicht fünf technische Fehler, in der zweiten aber gefühlte zwanzig. Da brauchen wir uns nicht wundern, dass wir die zweite Halbzeit mit 7:18 verlieren. Wir müssen dran bleiben und versuchen, die Fehler in unserem eigenen Spiel weiter zu minimieren. Das hat dieses Mal immerhin bis zur 40. Minute gut funktioniert. Natürlich ist das Niveau, dass in der ersten Liga gespielt wird, Neuland für viele meiner Spielerinnen. Doch dass wir so einbrechen, darf uns nicht passieren.“ Bis zum nächsten Auftritt am 11. November in Göppingen haben die Bienen nun noch einmal Zeit, an den Schwächen zu arbeiten.

Rödertal-Tore: St. Hummel 4, Bösch, Nepolsky je 3, Selmeci 3/2, Ostwald, Nagy, Mauksch, J. Hummel je 1.

Von Astrid Hofmann

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