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HC Rödertal verpflichtet Hummel-Zwillinge

Handball HC Rödertal verpflichtet Hummel-Zwillinge

Der Aufsteiger aus Großröhrsdorf vermeldete am Dienstag die nächsten prominenten Neuzugänge für das Abenteuer Bundesliga: Jaqueline und Stefanie Hummel wechseln vom Zweiligisten Union Halle-Neustadt zum HC Rödertal. Die Zwillinge sind 25 Jahre alt und spielen im Rückraum und am Kreis.

Jaqueline und Stefanie Hummel werden künftig für den HC Rödertal auflaufen.

Quelle: Ines Christ

Großröhrsdorf. Bei den Handballerinnen des HC Rödertal jagt eine Neuverpflichtung die nächste. Einen Tag, nachdem der Erstliga-Aufsteiger Torfrau Nele Kurzke unter Vertrag nahm, verkündete HCR-Präsident schon weitere Verstärkungen. So holen sich die Rödertalbienen jetzt zwei Hummeln in ihr Nest – sie verstärken sich mit den Zwillingen Stefanie und Jacqueline Hummel. Die beiden 25-Jährigen hätten am Montag beim Probetraining überzeugt, erklärte Zschiedrich. Man sei sich einig und noch am Donnerstagabend soll am Rande des Trainingslagers in Dippoldiswalde der Vertrag, der für eine Saison gilt, unterschrieben werden. Kreisläuferin Stefanie und Rückraumspielerin Jacqueline stammen aus Leipzig, wo sie beim HCL alle Nachwuchsmannschaften durchliefen. Seit 2011 spielten sie gemeinsam beim Zweitligisten Union Halle-Neustadt. Jacqueline war in der Saison 2014/15 mit 213 Treffern sogar Torschützenkönigin der 2. Bundesliga. Eigentlich wollten die Zwillinge jetzt zu ihrem Heimatverein zurückkehren, doch da kam die Insolvenz und der damit verbundene Zwangsabstieg dazwischen.

Insgesamt hat der Erstliga-Neuling jetzt 18 Spielerinnen im Kader, davon sind elf Neuzugänge. Bis auf die am Meniskus operierte Sandra Szary reisen am Donnerstag alle ins Trainingslager nach Dippoldiswalde. Trainer Karsten Knöfler, der ebenfalls neu im Rödertal ist, sagt: „Der Konkurrenzkampf ist für viele Mädchen völlig neu. Natürlich bin ich froh, dass wir auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt sind. Das eröffnet mir einen großen taktischen Spielraum. Natürlich sind wir in der Liga der Underdog, doch vielleicht ist gerade das unsere Chance“, hofft der Coach, der in den nächsten Wochen mit seinen Schützlingen noch viel Arbeit vor sich hat.

Von Astrid Hofmann

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