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HC Rödertal unterliegt in Göppingen deutlich

Handball HC Rödertal unterliegt in Göppingen deutlich

Die Handballerinnen vom HC Rödertal haben ihre Niederlagenserie in der 1. Bundesliga nicht stoppen können. In Göppingen musste die Mannschaft von Trainer Karsten Knöfler eine herbe 17:36-Klatsche hinnehmen. Der Aufsteiger präsentierte sich damit einmal mehr als noch nicht erstligareif.

Trainer Karsten Knöfler steckt mit seiner Mannschaft in einer misslichen Lage, es läuft einfach nicht.

Quelle: Christian Modla

Dresden. Gern wären die Handballerinnen des HC Rödertal mit einem Erfolgserlebnis in die lange WM-Pause gegangen. Doch das verpatzte sich der Erstliga-Aufsteiger gründlich selbst. Das Team von Trainer Karsten Knöfler kassierte bei Frisch Auf Göppingen eine deutliche 17:36-Klatsche und hält nach sechs punktlosen Spieltagen die „Rote Laterne“.

Vor 973 Zuschauern in der gut gefüllten EWS-Arena gingen die Gäste aus Großröhrsdorf zwar mit 1:0 in Führung, das war aber der einzige Lichtblick an diesem Tag. Danach boten die Frauen aus Sachsen ihre bislang schwächste Saisonleistung. Während sie zuletzt daheim gegen Leverkusen zumindest 40 Minuten lang eine beherzte und gute Vorstellung lieferten, klappte diesmal so gut wie gar nichts. Es mangelte an der nötigen Konzentration, an Kampfgeist und Entschlossenheit. So konnten sich die Gastgeberinnen um die stark aufspielende Michaela Hrbkova (8 Tore) schnell auf 12:5 absetzen. Mit einem Neun-Tore-Vorsprung für Göppingen ging es in die Pause.

Doch auch nach dem Seitenwechsel gab es aus Sicht der Rödertalbienen keine Besserung. Sie leisteten sich zu viele Ballverluste, vergaben freie Chancen und fanden an diesem Tag überhaupt keinen Spielfaden. Immer wieder bissen sie sich an der offensiv ausgerichteten Abwehr der Gastgeberinnen die Zähne aus und scheiterten permanent an der glänzend parierenden Torfrau Edit Lengyel. Nur elf Feldtore sprechen dabei eine deutliche Sprache.

„Wir haben zu viele falsche Entscheidungen im Angriffsspiel getroffen. Das Endergebnis geht auch in seiner Höhe mehr als in Ordnung. Wir sind in der Lage, wesentlich besser zu spielen, was wir in dieser Saison auch schon gegen Leverkusen gezeigt haben. Diesmal fehlte auch das Körperliche bei uns“, sagte ein enttäuschter Karsten Knöfler, fügte aber hinzu: „Wir müssen weiter an uns arbeiten. Wenn es uns gelingt, die WM-Pause zu nutzen und wir dann eine Heimstärke entwickeln können, gibt es definitiv noch genügend Punkte für uns zu holen.“ Jetzt bekommen seine Damen erst einmal eine Woche Urlaub. Das nächste Spiel findet dann am 23. Dezember in Neckarsulm statt.

Rödertal-Tore: Selmeci 4/3, Markeviciute 3/1, Bösch, J. Hummel je 2, Rode 2/2, Ostwald, Nepolsky, Urbicht, St. Hummel je 1.

Von Astrid Hofmann

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