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Sport Regional HC Rödertal sagt der Bundesliga ade
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14:33 25.05.2018
Im Hinspiel verlor der HC Rödertal mit Brigita Ivanauskaite gegen Bensheim/Auerbach mit 24:30. Quelle: Archiv/Steffen Manig
Großröhrsdorf

Für die Handballerinnen des HC Rödertal endet an diesem Wochenende das erfolglose Abenteuer in der deutschen Eliteliga. Nach einwöchiger Spielpause bestreitet das Team von Trainer Maximilian Busch das letzte Saisonspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach. Im Gegensatz zu den Bienen haben die Flames von Trainerin Heike Ahlgrimm den Klassenerhalt geschafft, sind derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz und wollen diesen mit einem Sieg auch gegen die punktgleiche Neckarsulmer Sport-Union verteidigen. Nach den letzten Auftritten der Sachsen ist kaum anzunehmen, dass sie zu dem einen Punkt, den sie in der gesamten Saison für sich verbuchen konnten, noch einen weiteren dazugewinnen.

Dennoch hoffen die Verantwortlichen auf ein „versöhnliches Ende“. Im Hinspiel verloren die Rödertalbienen mit 24:30 und konnten die Partie nur in den ersten 20 Minuten offen gestalten. „Es freut mich, dass so viele heimische Fans die Mannschaft zum letzten Saisonspiel begleiten. Das zeigt erneut, über welch großartigen Rückhalt meine Mädels beim Publikum verfügen. Ich bin überzeugt, dass sie sich anders präsentieren als zuletzt. Besonders die Leistung im Angriff und auch das Rückzugsverhalten waren indiskutabel. Wir haben das freie Wochenende genutzt, um intensiv zu trainieren und wollen uns erhobenen Hauptes verabschieden. Mit Leidenschaft und Kampfeswillen können wir das auch schaffen“, powert Maximilian Busch noch einmal.

Bereits seit längerer Zeit steht jedoch fest, dass es im Rödertal einen kompletten Neuanfang geben wird, denn insgesamt elf Spielerinnen verlassen den Bienenstock. „Wir haben die erste Spielzeit in der 1. Liga der Vereinsgeschichte bald beendet. Leider hat es sportlich nicht gereicht, um auch weiterhin in der höchsten Spielklasse vertreten zu sein. Doch wir werden aus dieser Saison unsere Lehren ziehen. Ich denke, wir konnten Werbung für die Region machen und haben mit unserem Umfeld einen guten Eindruck hinterlassen. Das alles kann aber auch nicht über unsere Enttäuschung hinwegsehen lassen, sportlich nicht erfolgreich gewesen zu sein“, weiß auch HCR-Präsident Andreas Zschiedrich.

Von Astrid Hofmann

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