Volltextsuche über das Angebot:

-5 ° / -12 ° wolkig

Navigation:
Google+
HC Rödertal erwartet in Großröhrsdorf die HSG Bensheim-Auerbach

Handball HC Rödertal erwartet in Großröhrsdorf die HSG Bensheim-Auerbach

Jetzt gilt es mehr denn je: Wollen die Rödertalbienen noch eine Chance auf den Klassenerhalt behalten, dann müssen gegen die HSG Bensheim-Auerbach unbedingt Punkte her. Die Partie steigt am Sonnabend in eigener Halle, doch leider hat Trainer Maximilian Busch wieder einige Personalsorgen.

Jessica Jander (beim Wurf) und der HC Rödertal wollen das Ruder gegen die HSG Bensheim-Auerbach herumreißen.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Für die noch immer punktlosen Handballerinnen des HC Rödertal steht das nächste Kellerduell auf dem Plan. Das Tabellenschlusslicht empfängt an diesem Sonnabend in heimischer Halle (17.30 Uhr) den Vorletzten HSG Bensheim-Auerbach. Die Gäste haben immerhin schon vier Punkte gesammelt und würden selbst bei einem Sieg der Gastgeberinnen noch vor den Bienen bleiben. Will der Erstliga-Aufsteiger aus Großröhrsdorf aber noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Klassenverbleib am Glimmen halten, sind zwei Zähler Pflicht.

Für den neuen Trainer Maximilian Busch ist es zugleich das Heimdebüt, nachdem er erstmals bei der 24:33-Niederlage in Nellingen an der Seitenlinie stand. Es sei ein enorm wichtiges Spiel, deshalb habe man in dieser Woche sehr konzentriert gearbeitet, wie der Coach betont. Allerdings gab es bereits die nächste Hiobsbotschaft, denn Linksaußen Lisa-Marie Ostwald verletzte sich im Training schwer. Die Kreuzbandplastik am bereits operierten rechten Knie riss erneut und so ist die Saison für die 22-Jährige vorzeitig beendet. Sie muss erneut unters Messer. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Jurgita Markeviciute, die sich schon länger mit Knieproblemen plagt. Dafür steht zumindest Sarolta Selmeci nach ihrer Verletzung wieder zur Verfügung.

Beide Teams standen sich in der letzten Saison bereits eine Spielklasse tiefer gegenüber. Damals gewann Bensheim im Rödertal, aber die Bienen revanchierten sich auswärts. Jetzt kommt es zur Neuauflage. Mit dem Sieg zuletzt gegen Metzingen konnten die Flames für eine kleine Überraschung sorgen und sind damit auf jeden Fall schon besser in der 1. Bundesliga angekommen als der Aufsteiger aus Sachsen. Dabei kann Cheftrainerin Heike Ahlgrimm auf einen eingespielten Kader zurückgreifen, welcher nur punktuell verstärkt wurde. Besonders die erst in der WM-Pause verpflichtete Rückraumspielerin Carolin Schmele überzeugt bisher mit 27 Toren in fünf Spielen. Die erfolgreichsten Torschützinnen der Flames sind die schnelle Linksaußen Sanne Hoekstra mit 43 Treffern und die zentrale Rückraumspielerin Sarah van Gulik mit 34 Treffern.

Bei den Rödertalbienen hat Neu-Trainer Busch seit der letzten Partie vor allem am Zweikampfverhalten und an der Reduzierung der Fehlerquote gearbeitet. Ein Sieg könne vor allem die mentale Barriere in den Köpfen lösen, sind sich die Verantwortlichen einig. „Die Mannschaft ist bereit alles zu geben, um ihr erstes Erfolgserlebnis zu bekommen. Das sehe ich im Training in jeder Minute“, betonte Busch.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr