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Sport Regional HC Rödertal besiegt zu Hause Werder Bremen mit 30:28
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16:56 17.09.2018
Jessica Jander wirft beim 30:28 gegen Werder Bremen aufs Tor. Quelle: Steffen Manig
Großröhrsdorf

Nach dem Auftakterfolg in Waiblingen haben die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal zu Hause nachgelegt. Sie gewannen das erste Heimspiel vor 428 Zuschauern in der Großröhrsdorfer Halle gegen den vom ehemaligen Bienen-Trainer Maximilian Busch betreuten SV Werder Bremen mit 30:28 (14:13).

Zu Beginn agierten die Bienen noch etwas nervös und so führten die Gäste schnell mit 4:1. Obwohl Rödertal zwar dann auf 3:4 (9.) herankam, leisteten sich die Gastgeberinnen aber zu viele Fehler vor dem gegnerischen Tor. Ein ums andere Mal hielt Torfrau Ann Rammer mit starken Paraden ihre Mannschaft im Spiel. So gelang es den Nordlichtern nie, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen. Es wurde die erwartet enge Partie. Beide Trainer hatten ihre Mannschaft sehr gut auf den Gegner eingestellt. Dem HC Rödertal gelang es immer wieder, das gefürchtete Tempospiel der Bremerinnen durch gutes Rückzugsverhalten zu unterbinden. Mit zunehmender Spieldauer fanden auch die Gastgeberinnen besser in die Partie, agierten vor dem gegnerischen Tor sicherer und gingen in der 25. Minute erstmals mit 10:9 durch einen verwandelten Strafwurf von Egle Alesiunaite in Führung. Doch auch die Mannschaft von Frank Mühlner konnte sich in der Folge nicht auf mehr als zwei Tore absetzen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eng, zumal den Bienen beim Abschluss auch ab und zu das nötige Glück fehlte. Mit einem 4:0-Lauf setzten sie sich aber in der 45. Minute erstmals mit drei Toren (23:20) ab. Nachdem sich Werder erneut herangekämpft hatte, parierte die eingewechselte japanische Torfrau Yuko Minami einen Siebenmeter von Ex-Biene Sarolta Selmeci. Als die Gastgeberinnen in der 51. Minute mit 26:23 in Front lagen, scheiterte Egle Alesiunaite zweimal vom Siebenmeterpunkt und so verpassten es die Bienen, den „Sack zuzumachen“. So wurde es noch mal eng, als Bremen auf 27:28 verkürzte. Doch nun verwandelte Alesiunaite einen Strafwurf, und zum Schluss machte Meret Ossenkopp mit dem 30. Tor für die Bienen endgültig alles klar.

„Es war ein super Fight von beiden Mannschaften. Wir hatten sicherlich das Glück auf unserer Seite, aber auch das muss man sich hart erarbeiten. Ich möchte keine Spielerin hervorheben, weil ich auf alle meine Mädels stolz bin. Mich freut, dass auch die jungen Spielerinnen Mut bewiesen haben und in die Lücken gestoßen sind. Die harte Vorbereitung macht sich bezahlt. Wir sind in der Lage über 60 Minuten den Kampf anzunehmen“, zeigte sich HCR-Coach Frank Mühlner sehr zufrieden.

Rödertal-Tore: Ivanauskaite 9, Ossenkopp 6, Alesiunaite 6/5, Loehnig 5, Szczecina, Kreibich je 2.

Von Astrid Hofmann

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