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Sport Regional HC Elbflorenz will seine Heimserie ausbauen
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18:03 03.11.2017
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Dresden

Viele Dresdner Handball-Fans werden sich noch gut an 31. März erinnern. Da kam es in der dritten Liga zum Gipfeltreffen zwischen dem gastgebenden HC Elbflorenz und Eintracht Hildesheim, das die Hausherren hauchdünn mit 23:22 für sich entschieden und damit die Tür zum Aufstieg ganz weit öffneten. Während die Sachsen den direkten Sprung in die 2. Bundesliga schafften, gelang es den Niedersachsen sechs Wochen später in der Relegation. Am Sonntag (17 Uhr) stehen sich beide Mannschaften nun in der neuen Ballspielhalle erneut gegenüber.

Die Hildesheimer waren zunächst sehr gut in die Saison gestartet und hatten nach vier Spieltagen schon fünf der bisherigen sechs Punkte gesammelt (6:14 Punkte). Seither holte das Team von Trainer Gerlad Overbeck allerdings in sechs Partien nur einen Punkt. Besonders bitter dürfte vor allem die Heim-Niederlage am vergangenen Montag gegen die Rhein Vikings gewesen sein. Gerade das aber macht die Aufgabe für Elbflorenz nicht einfacher, denn die Gäste werden alles daransetzen, sich zu rehabilitieren.

Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet auf jeden Fall auch HCE-Trainer Christian Pöhler: „Hildesheim hat sich vor allem auswärts bislang sehr stark präsentiert. Das wollen sie sicher auch bei uns fortsetzen. Wir aber möchten unsere Halle weiter zur Festung ausbauen und den vierten Heimsieg in Folge holen. Bei uns wissen zudem alle, dass dies ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel ist.“ Nach dem Freundschaftsspiel am vergangenen Freitag gegen Melsungen hat der Coach seinen Jungs erstmals seit Saisonbeginn vier Tage Pause gegönnt. „Das hat allen gutgetan, um den Akku wieder aufzuladen. Am Mittwoch sind wir dann wieder ins Training gestartet“, berichtet Pöhler, der seine Mannschaft wie gewohnt akribisch auf den Gegner vorbereitet.

Zwei Spieler ragen bei den Hildesheimern besonders heraus. Kapitän Robin John erzielte bislang schon 51 Tore und der griechische Rückkehrer Savvas Savvas führt mit 83 Treffern (!) gar die Torschützenliste der Liga an. Der erst 20-jährige Rückraumspieler, der 1,92 m groß und 103 kg schwer ist, macht mit seinen enorm harten Würfen und einem sehr schnellen Abschluss jedem Gegner das Leben schwer. „Natürlich müssen wir uns darauf einstellen und zudem versuchen, im Spiel schnell wieder unseren Rhythmus zu finden“, fordert Pöhler.

Julius Dierberg, der mit 34 Toren der bislang beste Torwerfer seines Teams ist, powert vor der Partie ebenfalls: „Wir wollen natürlich unsere Heimserie aufrechterhalten und gerade gegen einen Mitaufsteiger beide Punkte bei uns behalten. Unsere Halle soll zu einer Festung werden.“

Von Astrid Hofmann

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