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HC Elbflorenz verpatzt Auftakt nach EM-Pause

Handball HC Elbflorenz verpatzt Auftakt nach EM-Pause

Das hatten sich die Handballer des HC Elbflorenz sicher anders vorgestellt. Sie wollten nach der siebenwöchigen EM-Pause im ersten Spiel ein Achtungszeichen setzen. Das aber ging daneben. Der Zweitliga-Aufsteiger verlor beim Wilhelmshavener HV nach schwacher zweiter Halbzeit mit 21:26.

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Quelle: Verein

Dresden. Das hatten sich die Handballer des HC Elbflorenz sicher anders vorgestellt. Sie wollten nach der siebenwöchigen EM-Pause im ersten Spiel ein Achtungszeichen setzen. Das aber ging daneben. Der Zweitliga-Aufsteiger verlor beim Wilhelmshavener HV nach schwacher zweiter Halbzeit mit 21:26 (12:12) und kassierte die 13. Niederlage. Mit zwei Punkten aus den letzten sieben Spielen und dieser Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten verlieren die Dresdner immer mehr den Anschluss an das Mittelfeld.

Maßlos sauer sei er, gab Trainer Christian Pöhler nach der Partie zu. „Es hat sich gezeigt, dass die ganze Mannschaft noch nicht verstanden hat, was Abstiegskampf bedeutet. Wir hätten uns auf jeden Fall viel teurer verkaufen müssen. Vieles, was wir uns zurechtgelegt hatten, wurde nicht umgesetzt. Phasenweise haben wir uns wie eine Schülermannschaft angestellt“, ärgerte sich der Coach. Dabei meinte der 37-Jährige insbesondere die Leistung seiner Jungs in der zweiten Halbzeit. Denn in der ersten Hälfte war das Geschehen noch ausgeglichen, obwohl die Gäste auch da schon einige Chancen ausließen. Doch ein sehr gut parierender Hendrik Halfmann im HCE-Tor und eine gut agierende Abwehr sorgten dafür, dass für die zweite Halbzeit alles offen war. Tim-Philip Jurgeleit erwies sich vor allem vom Siebenmeterpunkt als sicherer Werfer. „Allerdings hätten wir da schon mit drei, vier Toren führen müssen“, gab Pöhler zu.

Nach dem Seitenwechsel konnten seine Schützlinge zwar erst mal mit 14:12 in Führung gehen, aber wenig später verloren die Gäste den Faden. Aus dem 15:14-Vorsprung (36.) wurde in acht Minuten ohne eigenes Tor ein 15:18-Rückstand. „Die Angriffsleistung war katastrophal, alles nur Stückwerk. Wir haben viel zu überhastet Würfe genommen und teils einfachste technische Fehler begangen. Bei uns hat sich nicht wirklich jemand hervorgetan und das Heft des Handelns in die Hand genommen“, so der HCE-Trainer. Als die Hausherren in Minute 50 das 22:17 erzielten, stellten sie endgültig die Weichen auf Sieg und spielten die Partie souverän herunter. Bitter: In der 45. Minute musste Daniel Zele mit einem Pferdekuss im Oberschenkel vom Feld. Bleibt zu hoffen, dass er schnell wieder fit wird. Bereits am Freitag wartet auf die Dresdner noch ein ganz anderes Kaliber, wenn der VfL Lübeck-Schwartau in der Ballsport-Arena gastiert.

Elbflorenz-Tore: Jurgeleit 8/6, Kretschmer 4, de Santis, Hruscak je 2, Dierberg 2/1, Boese, Becvar, Hoffmann je 1.

Von Astrid Hofmann

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