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HC Elbflorenz verpasst Sieg beim Neujahrscup in eigener Halle nur knapp

Handball HC Elbflorenz verpasst Sieg beim Neujahrscup in eigener Halle nur knapp

Die Dresdner Zweitliga-Handballer haben sich bei ihrem eigenen Turnier ganz ordentlich verkauft. Die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler gewann zwei von drei Spielen gegen die ostdeutschen Konkurrenten aus dem Bundesliga-Unterhaus und wurde in der Endabrechnung Zweiter.

Der Dresdner Robin Hoffmann kommt im Spiel gegen den EHV Aue zum Torwurf.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Es war der erwartete Härtetest: Beim traditionellen hauseigenen Neujahrscup gegen die versammelte ostdeutsche Zweitliga-Konkurrenz erreichten die Handballer des HC Elbflorenz den zweiten Platz. Dabei mussten sich die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler im abschließenden und entscheidenden Spiel gegen den ThSV Eisenach knapp mit 15:16 (11:11) geschlagen geben. Zuvor hatten die Dresdner die Partien gegen den EHV Aue mit 16:15 (7:9) und den Dessau-Roßlauer HV mit 18:17 (11:7) jeweils knapp für sich entschieden. Die Thüringer trennten sich in ihren Partien gegen Aue und Dessau jeweils 19:19-Remis und zeigten mit dem Turniersieg, dass man den Tabellen-18 für die weitere Rückrunde keinesfalls abschreiben darf.

Alle Trainer konnten wichtige Erkenntnisse bei diesem Neujahrscup sammeln, so auch Christian Pöhler, der auf jeden Fall mit der Defensivarbeit seiner Schützlinge recht zufrieden war: „Unsere Abwehr war wieder griffig. Wir haben verschiedene Alternativen und Systeme getestet“, erklärte er. Allerdings sah er auch noch einige Schwachstellen, an denen es zu arbeiten gilt: „Im Moment hapert es noch an der Effektivität im Angriff. Das war besonders im letzten Spiel gegen Eisenach zu sehen. Da war unser Spiel in diesem Bereich viel zu fehlerbehaftet und das wird auf diesem Niveau gnadenlos bestraft. Auch unser Konterspiel war durch die vielen Wechsel noch nicht optimal. Man hat gesehen, dass alle Spiele sehr eng waren und dass man an Qualität verliert, wenn Geist und Körper etwas müde sind.“ Julius Dierberg gab sogar zu: „Wir hatten eigentlich keinen guten Tag, konnten nicht in allen Belangen das abrufen, was wir können.“ Er fügte aber hinzu: „Jetzt haben wir noch zwei Wochen Zeit, um am Feinschliff zu arbeiten und dann müssen wir versuchen, mit Schwung aus dieser Pause wieder in die Punktspiel zu starten.“

Für Christian Pöhler war vor allem auch wichtig zu sehen, dass die Langzeitverletzten Daniel Zele, Sebastian Greß und Nils Kretschmer wieder auf einem guten Weg sind. Nach einem Tag Regeneration geht es, wie Christian Pöhler betonte, ab Dienstag „wieder in die Vollen“. Am 10. Februar steigen die Elbestädter in Wilhelmshafen wieder ins Liga-Geschehen ein. ah

Von Astrid Hofmann

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