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Sport Regional HC Elbflorenz unterliegt in Hildesheim knapp
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08:40 16.04.2018
Julius Dierberg und der HC Elbflorenz hatten in Hildesheim kein Glück. Quelle: Matthias Rietschel
Hildesheim/Dresden

 Leider konnten die Handballer des HC Elbflorenz das Zweitliga-Aufsteigerduell bei Eintracht Hildesheim nicht für sich entscheiden. Die Dresdner verloren vor 1803 Zuschauern beim abstiegsgefährdeten Kontrahenten hauchdünn mit 24:25 (11:11). In allerletzter Sekunde erzielte der Grieche Savvas Savvas mit einem Freiwurf den Siegtreffer für die Gastgeber. Für die Elbestädter ist die Niederlage nicht unbedingt ein Beinbruch, denn die sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze bleiben ihnen trotzdem erhalten.

Die Gäste reisten leicht gehandicapt nach Hildesheim, denn Torhüter Mario Huhnstock fiel wegen einer Magen-Darm-Grippe aus, dafür sprang Marcel Balster ein. Zudem musste Trainer Christian Pöhler Rene Boese (Infekt) und Sebastian Greß (im Abschlusstraining umgeknickt) verzichten. Der HCE-Coach hatte die Partie auch als Charaktertest ausgegeben. Den bestanden seine Schützlinge allerdings vorrangig in den letzten zehn Minuten, als sie eine grndiose Aufholjagd starteten und aus einem 16:22-Rückstand (51.) ein 24:24 (60.) machten. Zuvor allerdings konnte Christian Pöhler mit seinen Schützlingen nur bedingt zufrieden sein. Schon in der ersten Halbzeit leisteten sich die Dresdner zu viele Nachlässigkeiten, gerieten mit 7:10 (24.) in Rückstand.

Vor allem Savvas Savvas, der am Ende mit 11/4 Toren der mit Abstand erfolgreichste Torwerfer in dieser Partie war, bekamen die Gäste zu selten in den Griff. Auch an Torhüter Paul Twarz scheiterten die Elbestädter immer wieder. Dennoch kämpften sie sich bis zur Pause wieder heran. Aber nach dem Seitenwechsel zogen die Hildesheimer erneut auf fünf Tore (19:14/45.) davon. Nun stellte Christian Pöhler noch einmal seine Abwehr um und setzte immer wieder auf ein Überzahlspiel.

„Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit die Spannung vermissen lassen und so konnte sich der Gastgeber zum Teil in einen Rausch spielen. Respekt aber vor den Jungs, wie sie die letzten zehn Minuten gestaltet haben. Als wir 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielt hatten, war zumindest ein Punkt in Sicht, aber am Ende hat das leider nicht geklappt.“ Der Spielverlauf sei dem in Hagen sehr ähnlich gewesen und deshalb monierte Pöhler, „dass der Lerneffekt hätte größer sein müssen.“ Aber am Freitag können es die Dresdner gegen Schlusslicht Saarlouis wieder besser machen.

Elbflorenz-Tore: Dierberg 6/2, Kammlodt, Buschmann je 3, Jurgeleit 3/3, de Santis, Hoffmann, Becvar je 2, Pulay, Zele, Kretschmer je 1.

Von Astrid Hofmann

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