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Sport Regional HC Elbflorenz schwitzt auf dem Rabenberg
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19:17 18.07.2018
Die Spieler des HC Elbflorenz posieren vor der Pöhlbachschanze für die Kamera. Quelle: Foto: Michael Schöne
Rabenberg

Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz schuften derzeit im Trainingslager auf dem Rabenberg für die neue Saison. „Mit dem morgendlichen Lauf absolvieren wir in diesen fünf Tagen insgesamt 16 Trainingseinheiten“, erläutert Trainer Christian Pöhler, dass diese Woche nicht nur wegen der Außentemperaturen für seine Jungs eine schweißtreibende ist. Wert legt der 37-Jährige aber auch auf teambildende Maßnahmen, bei denen der Zusammenhalt, aber auch Mut und Konzentration gefragt sind. Der Spaß darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Am Dienstag begab sich die Mannschaft zum Beispiel unter Tage. In den zum Teil engen Stollen des Besucherbergwerkes „St. Christoph“ hatten einige der längsten Spieler im Team schon etwas Mühe, hindurchzukommen. Am Mitwoch ging es zur Sprungschanze Pöhla – wo übrigens einst Olympiasieger Jens Weißflog das Springen erlernte. Allerdings mussten die Handballer nicht von der Schanze abheben, sondern den steilen Aufsprunghang nach oben laufen. Auch diese Herausforderung meisterten alle mit Bravour. Natürlich stehen im Sportkomplex auf dem Rabenberg auch Einheiten mit dem Ball auf dem Plan. „Der Ball ist nun einmal unser liebstes Gerät, deshalb werden wir ihn auch von Beginn an in unser Training einbeziehen“, hatte Pöhler schon vor Beginn des Trainingslagers klargestellt.

Und schon an diesem Sonntag ist das Können mit dem Ball auch wieder im Wettkampf gefragt, wenn der HC Elbflorenz beim Sachsencup in Hoyerswerda das erste Vorbereitungsturnier bestreitet. Gegner sind neben dem Gastgeber der SC DHfK Leipzig und Dessau-Roßlau. Zwei Tage später geht es zum Testspiel gegen den ThSV Eisenach und am 25. Juli bestreiten die Dresdner ein Turnier in Eschwege.

Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, wurde nun auch der Spielplan für die kommende schwere Saison veröffentlicht. Von den 20 Teams müssen nach den 38 Spieltagen gleich fünf den bitteren Gang in die Dritte Liga antreten. Dazu wollen die Dresdner keinesfalls gehören. „Unser Ziel ist es erneut, so schnell es geht, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, hatte Pöhler zum Auftakt der Vorbereitung unmissverständlich klar gemacht. Am besten, die „Tiger“ fangen mit dem Punkte sammeln gleich am ersten Spieltag an.

Zum Liga-Start müssen die Elbestädter beim HSC Coburg antreten. Letzte Saison konnten die Pöhler-Schützlinge beide Partien gegen die Coburger gewinnen. Das erste Heimspiel bestreitet der HC Elbflorenz dann am 1. September gegen den VfL Eintracht Hagen, das erste Ost-Derby steigt am 13. Oktober daheim gegen Dessau-Roßlau und am 9. November geht es zum EHV Aue. Die erste Halbserie endet für den Vorjahres-Elften zwei Tage vor Weihnachten, am 22. Dezember mit dem Heimauftritt gegen den TV Emsdetten. Schon am zweiten Feiertag (26. 12.) starten die Dresdner daheim gegen Coburg in die Rückrunde. Die Saison endet für die Tiger am 8. Juni 2019 in Emsdetten.

In dieser Woche hat der Zweitligist auch den Verkauf der Dauerkarten gestartet. Die Preise haben sich zum Vorjahr nicht verändert, für Vollzahler kostet die Jahreskarte 228 Euro, ermäßigt 152 Euro.

Von Astrid Hofmann

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