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Sport Regional HC Elbflorenz liefert den Füchsen aus Berlin einen großen Kampf
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16:18 06.08.2017
Der Dresdner Gabriel de Santis holt zum Torwurf aus. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Auch wenn das erste Spiel in der neuen Heimspielstätte für die Gastgeber vom HC Elbflorenz mit einer Niederlage endete, war es eine überaus gelungene Premiere. Denn mehr als 2000 Zuschauer waren am Sonnabend zum ersten offiziellen Spiel in der Dresdner Ballsportarena gekommen und sorgten beim Testspiel zwischen dem Zweitliga-Aufsteiger und den Füchsen Berlin für eine stimmungsvolle Kulisse, die Lust auf mehr macht. Am Ende gewann der Vereinsweltmeister aus der Hauptstadt standesgemäß mit 35:26 (14:13), dennoch verkauften sich die Schützlinge von HCR-Trainer Christian Pöhler vor allem in der ersten Halbzeit teuer.

Für das erste Highlight sorgte an diesem Nachmittag bereits die Einlauf-Zeremonie. Bei der Präsentation der Dresdner Mannschaft erlosch das Licht in der Halle. „Da hatte ich absolut Gänsehaut“, sagte später HCR-Kreisläufer Henning Quade. Und auch Sebastian Greß meinte: „Die Stimmung war total geil. Wenn die Halle bei unseren Spielen immer so gut gefüllt ist, dann kann das ein richtiger Hexenkessel werden.“ Kein Wunder also, dass die Hausherren anfangs noch etwas aufgeregt waren, doch nachdem Gabriel de Santis gleich das erste Tor in der neuen Arena für Elbflorenz erzielt hatte, legte sich die Nervosität schnell. Bis zur Pause konnte der Zweitliga-Aufsteiger das Geschehen auf dem Glasboden noch ausgeglichen gestalten. Dabei konnte auch der neue Kapitän Mario Huhnstock im Tor mehrfach mit guten Paraden glänzen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild schnell. Nun zog der Favorit das Tempo an, parierte Nationaltorhüter Silvio Heinevetter immer wieder die Würfe der Dresdner. Erfolgreichster Werfer der Füchse war der Kroate Marko Kopljar mit acht Toren. Bei den Gastgebern erzielten Patrik Hruscak und Norman Flödl je vier Treffer. Spielmacher Arseniy Buschmann, der neben Huhnstock Kapitän ist, sagte: „In der ersten Halbzeit konnten wir es spannend machen, dann aber sind uns zu viele Fehler unterlaufen. Insgesamt aber sind wir vor allem beim Turnier in Eisenach mannschaftlich enger zusammengerückt.“ Auch Trainer Christian Pöhler war zufrieden: „Wir sind deutlich vorangekommen, die neuen Spieler integrieren sich immer besser. Und es war jetzt natürlich eine eindrucksvolle Erfahrung, erstmals in unserer neuen Halle aufzulaufen.“ Lediglich mit der zweiten Halbzeit haderte der Coach: „Eigentlich wollten wir ein knapperes Ergebnis, aber die Chancenverwertung war dann zu schlecht.“

Mit dem neuen Glasboden kamen beide Teams gut zurecht. Während die Dresdner den Belag durch das Training bereits gut kennen, hatten auch die Berliner keine Probleme. Hans Lindberg befand: „Der Boden hat etwas mehr Grip, insgesamt hat man ein gutes Gefühl.“

Von Astrid Hofmann

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