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Sport Regional HC Elbflorenz kassiert vierte Saisonniederlage
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22:40 29.09.2017
Adrian Kammlodt warf vier Tore für die Dresdner, doch seine Mannschaft konnte in Essen keine Punkte erbeuten. Quelle: Foto: Mathias M. Lehmann
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Essen

Für die Handballer des HC Elbflorenz hat es auch diesmal nicht zu einem Auswärtssieg gereicht. Der Zweitliga-Aufsteiger musste sich beim Traditionsverein TUSEM Essen mit 22:27 (12:12) geschlagen geben. Während es für die Dresdner im siebenten Spiel die vierte Niederlage war, konnten die Hausherren die ersten Punkte in dieser Saison überhaupt einfahren.

Verzichten musste Trainer Christian Pöhler auf die verletzten Nils Kretschmer und Sebastian Greß. Nach etwas zähem Start und einem 1:3-Rückstand (10.) kämpften sich die Elbestädter dann zunehmend besser in die Partie. Nachdem Mario Huhnstock gleich zu Beginn eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe kassiert hatte, übernahm Hendrik Halfmann im Gehäuse der Gäste. Er erwies sich als guter Rückhalt, allerdings erwies sich Sebastian Bliss im Tor der Essener als noch stärker. Mehrfach bissen sich die Pöhler-Männer die Zähne an dem Keeper aus. Doch in der 20. Minute hatten die Dresdner erstmals den Ausgleich (8:8) erreicht, konnten fünf Minuten später sogar erstmals in Führung (10:9) gehen. Bis zur Pause blieb das Geschehen absolut ausgeglichen. Das bewies auch die Statistik nach den ersten 30 Minuten: In der Wurfquote hatten die Essener mit 57,1 Prozent gegenüber 52,2 Prozent von Elbflorenz nur hauchdünn die Nase vorn, bei gehaltenen Bällen war es mit 40:40 absolut ausgeglichen.

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch nach dem 17:17 (41.) gelang den Sachsen sieben Minuten kein Tor mehr. Das war die entscheidende Phase, denn TUSEM setzte sich auf 21:17 (48.) ab. Zwar konnte Elbflorenz noch einmal auf 20:22 (53.) herankommen, aber wie gewonnen, so zerronnen. In den folgenden Minuten gaben die Gastgeber noch einmal Gas und brachten den Sieg sicher nach Hause.

Am Ende zeigten sich in der Wurfquote dann doch deutlichere Unterschiede (64;3:52,4), auch bei den gehaltenen Bällen waren die Gastgeber um einen Tick besser (40,5:34,1). Erfolgreichster Werfer bei den Dresdnern war Tim-Philip Jurgeleit, der sich mit 6/5 Toren vor allem als sicherer Siebenmeterwerfer erwies.

Jurgeleit 6/5, Hruscak 5, Kammlodt 4, Gugisch 2, Flödl, Zele, Becvar, Boese, Quade je 1.

Von Astrid Hofmann

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