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Sport Regional HC Elbflorenz gewinnt in Eisenach 28:26
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08:51 23.04.2018
Dresdens Adrian Kammlodt wirft auf das Eisenacher Tor. Quelle: imago
Eisenach

Das Siegerbier in der Kabine hatten sich die Handballer des HC Elbflorenz am Sonntagabend redlich verdient. Mit der Maximalausbeute von vier Punkten beendete der Zweitliga-Aufsteiger das letzte Doppelspiel-Wochenende der Saison. Zwar können die Dresdner noch nicht auf den Klassenerhalt anstoßen, doch sie sind nah dran. Nach dem Sieg am Freitag gegen Schlusslicht Saarlouis gewannen die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler auch das brisante Ostderby beim abstiegsgefährdeten THSV Eisenach nach hartem Kampf mit 28:26 (13:12).

Pöhler freute sich: „Am Freitag haben wir unsere Pflicht erfüllt und gegen Eisenach die Kür folgen lassen“, so der 37-Jährige, der auch diesmal wieder die geschlossene Mannschaftsleistung hervorhob. Dennoch ragte diesmal wieder Spielmacher Roman Becvar ein wenig heraus. Der tschechische Nationalspieler eröffnete mit zwei Toren in Folge für sein Team die Partie, sorgte mit einem weiteren wichtigen Treffer in der 30. Minute für den knappen Vorsprung nach der ersten Hälfte. Becvar war zudem mit sechs Toren bester Werfer seiner Mannschaft, gefolgt von Gabor Pulay, der mit fünf Treffern ebenfalls sehr erfolgreich agierte.

Schon in der ersten Halbzeit spielten die Elbestädter sehr gut, scheiterten allerdings mehrfach am starken Eisenacher Schlussmann Stanislaw Gorobtschuk. Nach dem Seitenwechsel hatten die Pöhler-Schützlinge dann ihre beste Phase, setzten sich von 14:13 auf 17:13 (38.) ab. „Dann aber kamen wieder unsere obligatorischen schwachen fünf, sechs Minuten“, gestand Christian Pöhler. So kamen die Hausherren wieder auf 16:17 (42.) heran. „Am Ende hatten wir dann ein, zwei gute Paraden mehr und haben in der entscheidenden Phase die Big Points gesetzt“, lobte Pöhler seine Jungs. Immerhin bekamen die Gastgeber in der heißen Endphase gleich vier Siebenmeter zugesprochen und schafften in der 59. Minute den 26:26-Ausgleich.

Doch die Dresdner behielten kühlen Kopf. Gabor Pulay brachte die Dresdner wieder in Führung. In der letzten Minute blockte Henning Quade den Wurf von Alexander Saul und Julius Dierberg sorgte eine Sekunde vor dem Ende für die endgültige Entscheidung. Ausschlaggebend sei vor allem auch die erneut variabel agierende Abwehr gewesen, wie Christian Pöhler erläuterte. Jetzt können sich die Dresdner ganz entspannt auf die kommende schwere Partie nächsten Sonntag daheim gegen den Tabellenfünften Hamm-Westfalen vorbereiten.

Elbflorenz-Tore: Becvar 6, Pulay 5, Jurgeleit 4/3, Flödl, Hoffmann je 3, Kretschmer, Quade je 2, Dierberg, de Santis, Zele je 1.

Von Astrid Hofmann

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