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Sport Regional HC Elbflorenz gastiert erstmals zu einem Zweitliga-Duell beim EHV Aue
Sportbuzzer Sport Regional HC Elbflorenz gastiert erstmals zu einem Zweitliga-Duell beim EHV Aue
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10:12 02.12.2017
So wie hier Roman Becvar (l.) und Henning Quade würden die Dresdner Handballer am Sonnabend auch gern beim EHV Aue jubeln. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Die Handballer des HC Elbflorenz eröffnen das Dresdner Derby-Wochenende gegen Aue. Bevor die Fußballer von Dynamo und dem FC Erzgebirge am Sonntag die in der sächsischen Landeshauptstadt „Klingen kreuzen“, gastieren die Männer von Christian Pöhler an diesem Sonnabend beim EHV Aue in der Erzgebirgshalle in Lößnitz.

„Dieses Duell ist etwas Historisches. Denn beide Teams stehen sich in der 2. Bundesliga zum ersten Mal gegenüber und dabei wird eine Serie reißen. Ich hoffe natürlich, es wird unsere sein“, sagt Pöhler kämpferisch. Bislang sind seine Schützlinge in sieben Auswärtsspielen vergeblich einem Sieg hinterhergelaufen. „Den haben wir uns für Aue aufgehoben“, verkündet der HCE-Trainer mit einem Augenzwinkern und fügt ernsthaft hinzu: „Es wäre schon etwas Besonderes, wenn wir gerade in diesem Derby den ersten Doppelpunktgewinn feiern könnten. Im Training hatte ich die letzten Tage auf jeden Fall den Eindruck, dass die Jungs diese Herausforderung annehmen. Sie sind mega heiß, den Bock umzustoßen und dieses Spiel zu ziehen.“

Doch den „Bock umstoßen“ wollen auch die Gastgeber, die mit nur vier Punkten die „Rote Laterne“ tragen. Zuletzt verloren die Westsachsen neunmal in Folge und manövrierten sich damit in eine handfeste Krise. Da kommt ein Derby gerade recht, um den Negativtrend zu stoppen. So jedenfalls ist es aus Aue zu hören. „Für uns heißt es im Heimspiel gegen den HC, alles auf eine Karte zu setzen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, betont EHV-Coach Stephan Swat. Schließlich bestreiten die Auer derzeit ihre 25. Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse und es soll keinesfalls die letzte sein.

Dass man im Erzgebirge inzwischen nach dem Erstligisten DHfK Leipzig nicht mehr die Nummer zwei im sächsischen Männer-Handball sein dürfte, damit haben sich die EHV-Verantwortlichen bereits abgefunden. „Wir müssen uns darauf einstellen, nur noch die Nummer drei zu sein. Aber wir sind nicht neidisch auf Dresden. Da hat ein Unternehmer viel investiert und das ist auch gut für unseren Sport“, erkennt EHV-Manager Rüdiger Jurke an.

Was seine eigene Mannschaft angeht, gibt er zu, dass vor allem der Abgang der drei Isländer im Sommer ein Aderlass war, den man wohl ein wenig unterschätzt habe. Mit Bjarki Mar Gunnarsson, der in die Heimat zurückkehrte, verlor der EHV seinen Abwehrchef und das wiegt offenkundig besonders schwer. Nun soll aber das Derby endlich die Wende bringen.

Genau das wollen die Schützlinge von Christian Pöhler verhindern. Dabei weiß der Dresdner Coach um die Besonderheit in der Auer Halle: „Die ist klein und eng. Da kommt auch viel Druck von den Rängen, doch die Stimmung kann auch kippen, wenn die eigene Mannschaft schlecht spielt“, weiß Pöhler von seinen Besuchen in der Erzgebirgshalle. „Wir brauchen einen kühlen Kopf“, sagt der 37-Jährige, der betont: „Ich bin auch angesichts unserer permanenten Personalsorgen wirklich froh, dass wir schon zwölf Punkte auf dem Konto haben. Wenn in Aue zwei dazukommen, wäre es umso schöner. Allerdings muss er weiter auf seine Langzeitverletzten Daniel Zele, Nils Gugisch und Sebastian Greß verzichten. Wer von den anderen angeschlagenen Spielern aufläuft, entscheidet sich kurzfristig.

Von Astrid Hofmann

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