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HC Elbflorenz gastiert beim TUSEM Essen

Handball HC Elbflorenz gastiert beim TUSEM Essen

Die Dresdner Zweitliga-Handballer fahren nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende mit frischem Selbstvertrauen in den Ruhrpott. Am Freitagabend um 19.30 Uhr möchte die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler beim TUSEM Essen nachlegen. Leider wird Sebastian Greß nicht spielen können, er muss zehn Tage verletzt pausieren.

Gabriel de Santis und der HC Elbflorenz müssen am Freitagabend beim Ex-Meister in Essen ran.

Quelle: Matthias M. Lehmann

Dresden. Nach dem ersten Saisonsieg daheim gegen die Rhein Vikings gastieren die Handballer des HC Elbflorenz am Freitagabend um 19.30 Uhr erneut bei einem unmittelbaren Konkurrenten. Sie müssen beim traditionsreichen TUSEM Essen ran. Das Gastgeberteam hat bislang noch keinen Punktgewinn erzielen können und ist natürlich heiß darauf, das endlich zu ändern. Doch auch die Dresdner, die mit dem Erfolg vor heimischer Kulisse viel Selbstvertrauen tanken konnten, wollen nachlegen und nun den ersten Auswärtssieg einfahren.

Leider gab es nach der Partie am Sonntag noch eine Hiobsbotschaft von medizinischer Seite, denn Sebastian Greß zog sich eine Prellung und eine leichte Verletzung der Plantarsehne im Fuß zu und wird wohl rund zehn Tage pausieren müssen. „Alle anderen sind jedoch fit und wir müssen den Ausfall von Sebastian als Mannschaft kompensieren“, so HCE-Trainer Christian Pöhler. „Wenn wir nahtlos an die Angriffsleistung anknüpfen, aber uns in der Abwehr noch einmal steigern, dann können wir auch in Essen punkten“, ist der Coach überzeugt. In dieser Woche hat er mit seinen Schützlingen vor allem am Rückzugsverhalten gearbeitet.

„Da hatten wir zuletzt noch deutliche Reserven und die müssen wir erschließen, denn Essen ist sehr konterstark. Zudem brauchen wir auch noch mehr Torgefahr aus dem Rückraum“, betont Pöhler, der beim TUSEM einen heißen Tanz erwartet: „Das ist die jüngste Mannschaft der Liga, die auch ein sehr schweres Auftaktprogramm hatte. Aber man hat schon gesehen, dass bei ihnen viel Qualität im Team steckt“, warnt er.

Auf der Bank der Ruhrpott-Handballer gibt es übrigens eine Besonderheit. Nachdem TUSEM unter Interims-Trainer Daniel Haase dem Abstieg in der Saison 2016/2017 am letzten Spieltag entronnen war, übernahm vor der aktuellen Spielzeit Jaron Siewert das Amt. Siewert ist erst 23 Jahre und so der jüngste A-Lizenzinhaber im deutschen Handball. Ihm zur Seite steht als Co-Trainer der bisherige Mannschaftskapitän und Ex-Bundesligaprofi Michael Hegemann. Die Mannschaft spielt ein durchgehend hohes Tempo und kann sich daheim auf den Rückhalt eines fachkundigen und heißblütigen Publikums verlassen. Wie schon zuletzt reiste die HCE-Mannschaft bereits am Donnerstag nach Hannover, wo sie übernachtet und nach einem Training dann am Freitag nach Essen fährt.

Von Astrid Hofmann

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