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Sport Regional HC Elbflorenz erwartet den ThSV Eisenach
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19:47 10.11.2017
Julius Dierberg und der HCE wollen sich gegen Eisenach wieder straffen. Quelle: Foto: Riet.
Dresden

Mit diesem Rückschlag in Saarlouis hatte Christian Pöhler nicht gerechnet. Dass die Handballer des HC Elbflorenz nach dem großartigen Heimsieg gegen Hildesheim aus dem Saarland mit einer 24:33-Klatsche nach Hause fahren, überraschte selbst den Coach und machte ihn auch etwas wütend. „Das war ein drastischer Unterschied zu Hildesheim. Ich fand schon, dass wir für dieses Spiel einfach nicht bereit waren, alles zu lethargisch lief und vor allem unsere Tugenden wie die mannschaftliche Geschlossenheit diesmal nicht zum Tragen kamen. Das hat mich genervt“, brachte es der 37-Jährige am Freitag noch einmal auf den Punkt.

Dass er tags zuvor mit seinen Schützlingen Einzel- und Gruppengespräche geführt hat, war allerdings schon vorher geplant. „Das machen wir in regelmäßigen Abständen“, so Pöhler, der mit seinem Team die Partie nochmals angesehen und analysiert hat. Insgesamt sieht er mehrere Faktoren, die zur Niederlage beigetragen haben: „Nach dem Spiel am Sonntag waren einen Tag später alle noch euphorisiert. Doch die Zeit, den Sieg zu genießen, hatten wir nicht, sondern wir mussten eigentlich gleich wieder den Schalter umlegen. Das ist offenbar nicht gelungen. Dazu kam die lange Anreise und im Spiel auch ein wenig Pech.“

Aber Pöhler weiß nach der vielleicht „schlechtesten Saisonleistung“, dass diese trotzdem jetzt abgehakt sein muss: „Wir haben ja keine Zeit, uns lange damit aufzuhalten, schließlich steht mit dem Heim-Derby gegen Eisenach die nächste Bewährungsprobe vor uns.“ Am Sonntag um 17 Uhr soll die Luft in der Dresdner Ballsportarena wieder brennen. „Eigentlich haben wir das Glück, dass wir gleich zu Hause vor sicher wieder toller Zuschauerkulisse die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommen“, sieht er das Positive an der Englischen Woche. Am Freitag reiste der Coach extra nach Eisenach, um sich das Duell des kommenden Gegners gegen Coburg live anzuschauen. Schon vorher wusste Pöhler aber: „Eisenach ist sicher eine Mannschaft, die nicht da unten reingehört, sondern zu den Top-Acht der Liga zählt. Das wird nach Bietigheim der zweitstärkste Konkurrent, gegen den wir in unserer Halle spielen müssen.“

Leider wird Rechtsaußen Nils Gugisch diesmal fehlen. Der 20-Jährige hat sich eine Knieverletzung zugezogen.

Von Astrid Hofmann

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