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HC Elbflorenz erwartet Wilhelmshaven

Handball HC Elbflorenz erwartet Wilhelmshaven

Endlich geht es auch in eigener Halle los: Die Handballer vom HC Elbflorenz erwarten am Sonntag um 17 Uhr den Wilhelmshavener HV zum ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga. Dabei hoffen die Dresdner natürlich auf volle Ränge in der neuen Ballsportarena gegenüber der Yenidze.

Arseniy Buschmann und der HC Elbflorenz, hier gegen Dukla Prag, wollen auch im ersten Heimpflichtspiel die eigenen Fans überzeugen.

Quelle: soccerfoto

Dresden. In der Ballsportarena ist alles angerichtet. Am Sonntag um 17 Uhr steigt in der neu erbauten Halle das erste Heim-Punktspiel der Handballer des HC Elbflorenz gegen den Wilhelmshavener HV. Nachdem sich der Zweitliga-Aufsteiger am vergangenen Wochenende beim Bergischen HC mit einer knappen 23:26-Niederlage mehr als achtbar präsentierte, ist die Spannung vor dem ersten Auftritt bei den heimischen Fans besonders groß.

„Mit der Leistung in Wuppertal haben wir eine gewisse Messlatte gesetzt“, weiß natürlich auch Trainer Christian Pöhler, der aber zugleich betont: „Dieses erste Spiel vor eigenem Publikum ist schon etwas Besonderes. Da muss man Realist sein, eine Grundnervosität wird auf jeden Fall bei den Spielern da sein. Die müssen wir versuchen, so wie in Wuppertal möglichst schnell abzuschütteln.“ Dabei sei schon hilfreich, dass seine Schützlinge durch die Testspiele gegen die Füchse Berlin und gegen Prag die Abläufe einschließlich der Einlauf-Zeremonie schon kennen und nicht zusätzlich abgelenkt würde, meint Pöhler.

Dass der Aufsteiger auf möglichst volle Ränge und eine lautstarke Unterstützung hofft, ist nur zu verständlich. Geschäftsführerin Cathleen Rupprecht ist in dieser Hinsicht sehr zuversichtlich. Bis Freitagmittag waren bereits 777 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. „Wir rechnen aber vor allem mit vielen Zuschauern, die ihre Karte erst an der Tageskasse erwerben und ich denke, es könnten durchaus 2000 Besucher werden“, glaubt sie. Insgesamt passen bei den Handballspielen 2500 Zuschauer in die Arena. „Wir planen für die Saison mit einem Schnitt von 1500. Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als wir in der Ballspielhalle der Energieverbund-Arena durchschnittlich rund 500 Fans begrüßen konnten“, so Rupprecht.

Rückraumspieler Sebastian Greß sieht dabei auch sein Team in der Pflicht: „Wie die Aufbruchstimmung, die mit dem Aufstieg und der neuen Arena in den vergangenen Wochen und Monaten erzeugt wurde, jetzt weitergeht, liegt maßgeblich an uns. Wir wollen die Fans mit unserer Leistung und guten Ergebnissen begeistern.“ Am besten gleich am Sonntag mit einem Sieg gegen den Vorjahres-Zwölften. Wilhelmshaven legte einen Fehlstart in die Saison hin, verlor in eigener Halle gegen Aufsteiger Hildesheim. „Da stehen sie jetzt schon mit dem Rücken zur Wand. Das macht es für uns aber keineswegs leichter“, warnt Christian Pöhler. Deshalb will er auch Druck von seinen Jungs nehmen und sagt: „Es wäre jetzt vermessen zu sagen, ein Sieg ist Pflicht.“

Zwar weiß er, dass die Nordlichter einige Leistungsträger verloren haben und mit einer verjüngten Truppe zu jenen Konkurrenten zählen, für die es ebenfalls in erster Linie um den Klassenverbleib geht, doch er betont: „Wir müssen zuerst auf uns schauen, die Fehler minimieren und unser Rückzugsverhalten verbessern.“ Außer Nils Kretschmer, der sich noch im Aufbau befindet, hat der Coach seinen kompletten Kader zur Verfügung.

Von Astrid Hofmann

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