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15:49 27.04.2018
Adrian Kammlodt und der HC Elbflorenz erwarten das Team vom ASV Hamm-Westfalen. Quelle: Archiv/Matthias Rietschel
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Dresden

Christian Pöhler macht es geheimnisvoll. „Ja, wir haben uns neue Ziele gesetzt, aber das bleibt intern“, sagt der Trainer des HC Elbflorenz mit einem Lächeln. Obwohl dem Handball-Zweitligisten rein rechnerisch noch ein Punkt fehlt, kann der Aufsteiger nach den beiden Siegen am letzten Wochenende im Prinzip „einen Haken an den Klassenverbleib“, wie es Pöhler formuliert, setzen. „Ich denke schon, wir sind durch“, betont er. Zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit der ThSV Eisenach einnimmt, ist ein Polster für die noch ausstehenden sechs Partien, das wohl kaum noch zu verspielen ist. Zumal auch das Torverhältnis, das bei Punktgleichheit ausschlaggebend wäre, für die Dresdner spricht. Deshalb kann der Tabellenelfte nun befreit aufspielen und sich auch höhere Ziele auf die Fahne schreiben.

Vielleicht sogar gleich am Sonntag (17 Uhr) mit einer Überraschung im Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen. Denn gegen den Tabellen-Sechsten sind die Elbestädter auf jeden Fall Außenseiter. Den Westfalen gelang es als bisher einziges Team den Tabellenführer und Erstliga-Aufsteiger Bergischer HC sowie den Tabellenzweiten Bietigheim zu besiegen. Damit ist auch klar, mit welcher Qualität es der HC zu tun bekommt. Und auch das Hinspiel-Resultat, das mit 34:26 für den ASV mehr als deutlich ausfiel, unterstreicht das. Zwar schwächelte das Team um den starken Griechen Vyron Papadoupoulos zuletzt mit fünf Niederlagen in Serie, feierte aber gerade am vergangenen Wochenende mit Erfolgen gegen Hagen und Dessau seine „Auferstehung“. Spielerisch sei der kommende Gegner eine sehr gute Truppe, weiß auch Christian Pöhler. „Nicht nur in der Offensive sind sie sehr ausgeglichen, vor allem auch ihre Abwehr agiert äußerst flexibel. Da müssen wir schauen, ihnen eine Top-Leistung entgegenzusetzen. Vielleicht können wir locker und ein wenig frech aufspielen“, so der HCE-Coach, der natürlich auch auf die Fans in der heimischen Halle baut.

Angesichts des fast sicheren Klassenerhalts können natürlich auch die Planungen für die kommende Spielzeit weiter vorangetrieben werden. Während solche Leistungsträger wie Roman Becvar, Julius Dierberg, Kapitän Mario Huhnstock, Sebastian Greß, Henning Quade und Norman Flödl noch über laufende Verträge verfügen und auch der noch im Aufbau befindliche Nils Gugisch längerfristig an den Verein gebunden ist, laufen insgesamt acht Kontrakte aus. Seine Intention hinsichtlich der Kaderplanung drückt Christian Pöhler so aus: „Wir wollen in der nächsten Spielzeit eine eingespielte Mannschaft ins Rennen schicken.“ Heißt also, dass sicher auch solche wichtigen Spiele wie Torhüter Hendrik Halfmann oder Kapitän Arseniy Buschmann aller Voraussicht nach weiter für den HC Elbflorenz auflaufen werden. Die erste wichtige Verstärkung hat der Verein mit Marc Pechstein ebenfalls schon unter Dach und Fach.

Von Astrid Hofmann

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