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HC Elbflorenz bezwingt die HSG Burgwedel

Handball HC Elbflorenz bezwingt die HSG Burgwedel

In der 3. Liga Ost mischen die Dresdner weiter ganz vorn mit. Ihre Heimpartie gewann das Pöhler-Team in der Energieverbund-Arena mit 25:19. Pech hatte vor dem Spiel jedoch Torwart Marcel Balster. Er verletzte sich im Abschlusstraining und fällt bis Saisonende aus.

Der Dresdner Tim-Philip Jurgeleit wird von zwei Gegenspielern aus Burgwedel in die Zange genommen.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Die Handballer des HC Elbflorenz haben sich in der 3. Liga Ost auch von der HSG Burgwedel nicht von ihren Erfolgskurs abbringen lassen. Die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler gewann vor 520 Zuschauern in der Ballspielhalle der Energieverbund-Arena gegen den Tabellensiebenten mit 25:19 (13:9). Damit landeten die Dresdner den elften Sieg in Folge. Einen Tag vorm Spiel gab es für die Mannschaft noch eine Hiobsbotschaft. Torhüter Marcel Balster kugelte sich im Abschlusstraining das Daumengelenk in der rechten Hand aus und muss operiert werden. Er fällt rund acht Wochen aus und muss die Saison wohl abhaken.

Die Gastgeber starteten sehr konzentriert in die Partie und führten nach neun Minuten mit 5:1. Diesen Vorteil behaupteten die Elbestädter in einem kampfbetonten Spiel auch bis zur Halbzeit. Allerdings hätte der Vorsprung noch höher ausfallen können, aber die Hausherren ließen noch einige gute Chancen weg.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Schützlinge von Christian Pöhler an die Leistung aus der ersten Hälfte an. Mit drei Toren von Patrick Hruscak in Folge konnte sich Elbflorenz schnell auf 16:10 (37.) absetzen. Zwar kämpfte Burgwedel unverdrossen weiter und verkürzte den Abstand wieder auf vier Tore, aber die Dresdner hielten dagegen und zogen nun ihrerseits auf 22:15 (52.) davon. Damit war die Entscheidung in dieser Partie gefallen, zumal die sattelfeste Elbflorenz-Abwehr mit einem erneut stark parierendem Henrik Ruud Tovas im Tor den Gegner immer wieder verzweifeln ließ.

Tim-Philip Jurgeleit meinte anschließend: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wussten schon vom Hinspiel, dass Burgwedel ein unbequemer Gegner ist. Wir haben uns gleich zu Beginn einen Vorsprung erarbeitet. Ich denke, unsere Abwehr hat einen sehr guten Job gemacht, in der Offensive haben wir dagegen noch die eine oder andere Chance liegenlassen. Jetzt stehen uns zwei Auswärtsspiele gegen abstiegsgefährdete Konkurrenten ins Haus, das wird keinesfalls leichter.“

Trainer Pöhler zeigte sich zufrieden. Er sieht aber ebenfalls noch Reserven bei seiner Mannschaft: „Mit dem guten Start haben wir den Grundstein gelegt und auch gezeigt, dass wir immer wieder zulegen können. Es war ein ordentliches Spiel, aber an der Chancenverwertung müssen wir weiter arbeiten.“ Denn einige leichte Fehler, die sich die Gastgeber auch bei Kontern leisteten, dürften im Spitzenspiel am 31. März von Tabellenführer Hildesheim eiskalt bestraft werden.

Kapitän Rico Göde sieht das ebenso, betont aber: „Eine alte Weisheit besagt, nicht den zweiten vorm ersten Schritt zu machen. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt erst einmal auf die nächste Aufgabe in Kirchzell.“

Elbflorenz-Tore: Boese 6/3, Greß 5, Hruscak 4, Jurgeleit, Buschmann, Göde, Kammlodt je 2, Hoffmann, Quade je 1.

Von Astrid Hofmann

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