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HC Elbflorenz besiegt Tschechiens Meister Dukla Prag mit 35:25

Handball HC Elbflorenz besiegt Tschechiens Meister Dukla Prag mit 35:25

In einem Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Handball-Bundesliga hat Aufsteiger HC Elbflorenz am Mittwochabend in eigener Halle den tschechischen Meister Dukla Prag klar mit 35:25 bezwungen. Die erst am Anfang ihrer Vorbereitung stehenden Tschechen hielten anfangs gut mit, doch dann zogen die Dresdner davon.

Dresdens Daniel Zele setzt sich gegen zwei Prager am Kreis durch und zum Wurf an.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Um ein Tor haben die Handballer des HC Elbflorenz den Spaß eines kleinen Fußballspielchens „vergeigt“. Der Zweitliga-Aufsteiger gewann gestern Abend vor 596 Zuschauern in eigener Halle das Testspiel gegen Dukla Prag mit 35:25 (18:14). Acht Minuten vor dem Ende hatte Trainer Christian Pöhler seine Jungs in einer Auszeit noch einmal zum Tore werfen animiert und bei mindestens 36 Treffern seinem Team ein kleines Fußballspiel für Donnerstag als Prämie in Aussicht gestellt.

„Tja, das wird wohl nun nichts“, meinte er nach der Partie grinsend. Insgesamt aber zeigte er sich mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden: „Im Vergleich zur Partie gegen die Füchse haben wir diesmal von Anfang bis Ende konzentriert durchgespielt, uns im Angriff gesteigert und uns weniger technische Fehler erlaubt“, so sein Fazit. War die erste Halbzeit gegen den tschechischen Meister, der allerdings erst sein zweites Vorbereitungsspiel bestritt, relativ ausgeglichen, so konnten sich die Gastgeber mit Beginn der zweiten Hälfte deutlicher absetzen. „Man hat schon gesehen, dass wir uns den ersten Heimsieg unbedingt krallen wollten“, sagte Pöhler, der auch diesmal wieder durchwechselte. Julius Dierberg, der mit sechs Toren, die er in der ersten Halbzeit erzielte, erfolgreichster Dresdner Werfer war, erklärte: „Wir haben schon konstanter als gegen Berlin gespielt, gut Druck gemacht und auch das Tempo war hoch. Dennoch haben wir natürlich noch Luft nach oben.“

Kapitän Mario Huhnstock, der nach dem Seitenwechsel im Tor stand und einmal mehr mit guten Paraden glänzte, befand: „Man sollte das Ergebnis nicht überbewerten. Beide Teams haben komplett durchgewechselt. Aber man hat gesehen, in der Deckungsarbeit ist es vorangegangen. Ich denke, insgesamt haben wir ein gutes Heimspiel gemacht und auch die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Natürlich haben wir einen breiten Kader und nicht jeder kann immer spielen. Doch wir werden alle in dieser Saison brauchen. Und dann ist es wichtig, dass jeder für den Kampf bereit ist.“

Reserven sah Christian Pöhler vor allem auch noch im Körperspiel. „Da müssen wir noch aggressiver zu Werke gehen. Am besten schon am Freitag beim Spiel in Rimpar“, so die Forderung des Trainers. Die Partie gegen den Zweitliga-Konkurrenten wird für den HC Elbflorenz die Generalprobe vor dem Saisonauftakt in reichlich einer Woche beim DHB-Pokal. Denn das Turnier in Köthen haben die Dresdner abgesagt, nachdem auch die angekündigte internationale Konkurrenz nicht anreisen wird.

Von Astrid Hofmann

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