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Sport Regional Für die Bobfahrer wird’s ernst – Public Viewing in Pirna und Altenberg
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10:54 17.02.2018
Bobpilot Francesco Friedrich (r.) und Trainer Gerd Leopold blicken optimistisch auf die olympischen Wettkämpfe. Am Montag fällt die erste Entscheidung. Quelle: imago
Dresden

Nachdem die deutschen Rodler bei Olympia abgeräumt haben, wird es nun für die Bobfahrer ernst. Am Sonntag startet der Zweier-Wettbewerb der Männer mit den ersten beiden Läufen, am Montag folgt die Entscheidung mit den Läufen drei und vier. Die Fans in unserer Region drücken natürlich besonders dem Pirnaer Francesco Friedrich und seinem Oberbärenburger Vereinsgefährten Nico Walther die Daumen.

Vor allem der viermalige Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich will das „Projekt Gold“, das er mit seinem Team seit vier Jahren akribisch verfolgt, nun in die Tat umsetzen. Die bisherigen Trainingsläufe auf der schwierigen Bahn von Pyeongchang verliefen für die deutschen Athleten – dritter Starter ist Johannes Lochner (Stuttgart) – recht gut. Nico Walther erreichte in den beiden gestrigen Trainingsläufen die Plätze eins und drei, Francesco Friedrich belegte die Plätze zehn und 13 und Lochner war 16. Und Siebenter. Trainer Gerd Leopold meinte anschließend: „Die Platzierungen sollte man nicht überbewerten. Man weiß ja von Franz, dass er nicht alle Karten aufdeckt und sich materialmäßig noch einige Reserven lässt. Unsere Auswertungen zeigen, dass die Bahntendenzen stimmen, er gut unterwegs ist. Aber alle drei haben auch noch einiges probiert.“

Der Coach erläutert, worauf es in der dieser Eisrinne ankommt: „Während bei den Rodlern die Kurve neun sicher der absolute Scharfrichter war, ist es bei uns gleich der obere Bahnteil, also angefangen von Kurve eins bis Kurve vier. Die muss man absolut sauber treffen, sonst büßt man zu viel Zeit ein. Natürlich sollte die Linie auch in der Kurve neun stimmen“, betont Leopold. Intensive Videostudien sollen den deutschen Piloten helfen, die letzten Reserven heraus zu kitzeln. Eines ist für den Co-Bundestrainer gewiss: „Nur wer Risiko geht, wird am Ende gewinnen.“ Als schärfste Konkurrenten sieht Gerd Leopold den Südkoreaner Yunjong Won, der die letzten Weltcups extra weggelassen hatte, um sich auf seiner Heimbahn extra vorzubereiten, dazu den Letten Oskars Melbardis und die Kanadier Justin Kripps und Chris Spring.

Bobfans, die das Geschehen gemeinsam verfolgen wollen, kommen wieder beim Public Viewing auf ihre Kosten. Zur Zweier-Entscheidung am Montag ab 12.15 Uhr besteht dazu die Möglichkeit in Pirna in der Gaststätte Bootshaus (An der Elbe 11) und in Altenberg in der Panoramabaude an der Bobbahn. Der Einlass erfolgt jeweils ab 11 Uhr. Für Nachtaktive eignet sich die Liveübertragung des Viererbob-Finales. Am Sonnabend ab 22 Uhr können sie sich im Pirnaer Bootshaus darauf einstimmen, Wettkampfbeginn ist dann erst in tiefster Nacht um 1:30 Uhr.

Der Kreissportbund bittet Public-Viewing-Interessierte zur besseren Planung um Rückmeldung unter Tel.: 03501/491900 oder per E-Mail: info@kreissportbund.net

Von Astrid Hofmann

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