Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Füchse gegen die Spitzenteams noch zu grün hinter den Ohren

Eishockey Füchse gegen die Spitzenteams noch zu grün hinter den Ohren

Die Spielplaner wollten es so, dass die Lausitzer Füchse bereits am dritten Punktspielwochenende auf die beiden DEL2-Vorjahresfinalisten trafen. Nach dem 2:9 in Frankfurt und dem 2:3 daheim gegen Bietigheim kann das Fazit nur lauten: Die Duelle kamen für das junge und neu formierte Füchse-Team etwas zu früh.

Voriger Artikel
Louisa Werners Titelsammlung nun komplett
Nächster Artikel
Silberner Stahlschuh abgesagt – Fiasko für Veranstalter MC Meißen


Quelle: Verein

Weisswasser. Die Spielplaner wollten es so, dass die Lausitzer Füchse bereits am dritten Punktspielwochenende auf die beiden DEL2-Vorjahresfinalisten trafen. Nach dem 2:9 in Frankfurt und dem 2:3 daheim gegen Bietigheim kann das Fazit nur lauten: Die Duelle mit Meister und Vizemeister der letzten Saison kamen für das junge und neu formierte Füchse-Team etwas zu früh.

Dabei starteten die Weißwasseraner in Frankfurt gut. Im Feldspiel gleichwertig, besorgte Viktor Lennartsson im Powerplay sogar das 1:0. Doch kurz vor der ersten Sirene nahm das Unheil seinen Lauf: Yannick Mund brachte unbedrängt die Scheibe nicht aus dem Verteidigungsdrittel, während der Rest des Teams nach vorne stürmte. Das gab den Hessen eine Zwei-auf-eins-Situation, die eiskalt zum 1:1 genutzt wurde. Kurz danach kann auch André Mücke den Puck nicht in die Mittelzone befördern. Und Frankfurt klinkt zum 2:1 ein. Als die Lausitzer dann zu Beginn des Mittelabschnitts noch in doppelte Unterzahl gerieten, zwei Gegentreffer kassieren und nach einem Stockwurf auch noch einen Penalty gegen sich bekamen, den die Löwen nutzten, war das Match gelaufen. „Die haben sich dann in einen Rausch gespielt, während wir mit jedem Gegentreffer mehr ins Psycho-Loch fielen“, beschrieb Verteidiger Roberto Geiseler die Szenerie, bei der sich die Blau-Gelben wenigstens erfolgreich gegen eine zweistellige Schlappe stemmten.

„Wir hatten nach dem Spiel bei den Löwen eine Reaktion der Mannschaft erwartet. Die ist gekommen, die Jungs haben Charakter gezeigt. Aber wir mussten nochmals bitteres Lehrgeld zahlen. Das gehört eben dazu“, bilanzierte der Co-Trainer der Ostsachsen, Robert Hoffmann, nach der Heimniederlage gegen Bietigheim. Bezeichnend zwischen jung und draufgängerisch sowie abgezockt war schon die Anfangsphase. Nach etwa einer Minute traf erst Christopher Bodo den Pfosten des Bietigheimer Tores. Den Nachschuss setzte Feodor Boiarchinov vorbei. Im direkten Gegenzug ergab sich eine Zwei-auf-eins-Situation, die die Steelers zur frühen Führung nutzten. Derweil die Oberlausitzer weiter drängten, nutzte der Vizemeister einen im Mitteldrittel abgefangenen Querpass zum 2:0.

„Ich hatte erwartet, dass die Füchse wie die Feuerwehr starten würden. Sie hätten es durchaus verdient, in Führung zu gehen. Nachdem wir praktisch aus drei Chancen drei Tore gemacht hatten, haben sich die Füchse hervorragend zurückgekämpft. Zumindest ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, lobte Gäste-Trainer Kevin Gaudet nach dem Match. Aber Zählbares gab es eben nicht. Trotz der beiden Spielverluste ist für Roberto Geiseler die EHC-Mannschaft auf dem richtigen Weg: „Es waren Kleinigkeiten, die uns diesmal bessere Resultate kosteten. Aber die sind abstellbar. Wir müssen einfach öfter die richtigen Entscheidungen treffen. Dann werden wir auch wieder gewinnen, um erneut die Top-sechs anzugreifen.“

Von Sebastian Matthieu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr