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Sport Regional Förderung für Ski-Weltcup in Dresden noch nicht in trockenen Tüchern
Sportbuzzer Sport Regional Förderung für Ski-Weltcup in Dresden noch nicht in trockenen Tüchern
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08:35 23.08.2017
Im Januar soll der Ski-Weltcup am Dresdner Elbufer stattfinden. Doch noch fehlen Fördergelder. Quelle: dpa
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Dresden

Im Januar soll der Ski-Weltcup am Dresdner Elbufer stattfinden. Eine Premiere für Dresden: Zum ersten Mal wird dieser Wettbewerb in der Landeshauptstadt ausgetragen. Am 13. und 14. Januar 2018 finden die Einzel- und Team-Sprints in Elbflorenz statt. An beiden Tagen werden die Athleten in der freien Technik, dem sogenannten Skating, um Weltcup-Punkte kämpfen. Ausgetragen werden die Wettbewerbe auf einer 1,4 Kilometer langen Strecke am Elbufer, direkt vor der Altstadt-Silhouette der Residenzstadt. Start und Ziel befinden sich am Königsufer, ein Großteil der Strecke werde für Dresdner und Gäste frei zugänglich sein.

Am Mittwoch wollen Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und die beiden Organisatoren, die Fernsehjournalisten René Kindermann und Torsten Püschel über die Live-Schaltung der offiziellen Website - www.skiweltcup-dresden.de und Details zum Start des Ticket-Verkaufs informieren. Gleichzeitig will die Stadt einen Vertrages an den Veranstalter übergeben.

Die Organisatoren planen mit einem Kostenvolumen von 1,2 Millionen Euro für die Veranstaltung pro Jahr, von der Stadt und dem Freistaat erhoffen sie sich dafür jeweils 300 000 Euro. Der Internationale Skiverband hat die Veranstaltung in seinen Wettkampfkalender aufgenommen. Der Dresdner Stadtrat hat im März die Gelder der Stadt beschlossen für 2018.

Doch inzwischen sind überraschende Hürden für die Mitfinanzierung durch Gelder des Freistaats aufgetaucht und bis jetzt noch nicht ausgeräumt. Somit bleibt noch immer unklar, wie die Veranstalter welche Gelder erhalten. 150.000 Euro sollen aus der Sportförderung des Landes kommen. Als Veranstalter firmiert aber eine von den Initiatoren gegründete GmbH. Diese private Rechtsform ist jedoch laut Sportförderrichtlinie des Freistaats nicht antragsberechtigt. Auch die Staatskanzlei will 150000 Euro beisteuern. Das Geld soll aus der Standort-Kampagne „So geht sächsisch“ kommen. Dafür müsste der Veranstalter aber eine werbliche Gegenleistungen erbringen, etwa durch die Präsentation des Freistaats auf Startnummern, Bannern oder ähnliches. Den Verkauf dieser Flächen haben die Organisatoren aber schon als weitere Einnahmen verplant.

„Es gibt noch keine verbindliche Förderzusage“, erklärte das Innenministerium auf DNN-Anfrage. Hintergrund sei der nach wie vor bestehende Abstimmungsbedarf innerhalb der Staatsregierung in Bezug auf das Antragsverfahren. „Die Abstimmungen dazu laufen noch“, hieß es ebenso aus der Staatskanzlei.

Von Ingolf Pleil

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