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14:14 30.09.2018
Die Preisträger der Verleihung der Sport-und Förderpreise, flankiert von Dirk Hilbert (l) und Peter Lames (r): Marlene Bindig, Benedikt Bachmann, Alexandra Arlt, Louisa Stawczynski, Jakob Kurschat, Martin Wolfram, Alexander Schiffler, Michèle Rütze, Steffen Zeibig und Sascha Klein (v.l). Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Als Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert 2016 die erfolgreichen Olympioniken auf Schloss Albrechtsberg empfing, erhielten die beiden Kanuten Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein erstmals ein Stipendium der Stadt. Mit monatlich 1000 Euro werden der Olympiasieger und die olympische Silbermedaillengewinnerin seither unterstützt. „Nach den Erfahrungen von 2012, als Olympiasieger die Stadt verließen, brauchten wir einfach ein deutliches Zeichen“, erklärte Sportbürgermeister Peter Lames an diesem Sonnabend. Zwei Jahre später bot erneut Schloss Albrechtsberg den feierlichen Rahmen, um erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler zu ehren und nun sogar insgesamt neun Stipendien zu vergeben.

So erhalten Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein ihre Stipendien weiter bis 2020. Ebenfalls für zwei Jahre bekommen die beiden hoffnungsvollen Kanuten Benedikt Bachmann und Jakob Kurschat, die Kletterspezialistin Johanna Holfeld sowie die Wasserspringer Louisa Stawczynski, Tina Punzel und Martin Wolfram monatlich je 500 Euro. Sportakrobat Tim Sebastian wird mit 750 Euro unterstützt. Martin Wolfram, der nach langer Verletzungspause derzeit endlich wieder schmerzfrei trainieren kann, betonte: „Mein Blick geht ganz klar nach Tokio, zuvor stehen aber die Qualifikationswettkämpfe an. Da will ich mir mein Ticket und natürlich dieses Stipendium redlich verdienen.“ DSC-Vereinsgefährtin Louisa Stawczynski, die nach einer Weisheitszahn-OP kaum sprechen konnte, meinte: „Als Sportler hilft einem jeder Cent zur Absicherung.“

Bevor die Stipendiaten dran waren, übergab Dirk Hilbert die Sport- und Förderpreise der Stadt. Die wurden bisher bei der Dresdner Gala des Sports im Frühjahr überreicht, doch jetzt möchte man neue Wege gehen und eine Extra-Veranstaltung dafür nutzen. Bei der Premiere am Sonnabend konnten insgesamt sechs Sportlerinnen und Sportler Förderpreise in Höhe von je 1500 Euro entgegennehmen. So erhielten DSC-Schwimm-Talent Alexandra Arlt und Flossenschwimmerin Michèle Rütze den Nachwuchsförderpreis. Junioren-Weltmeisterin Michèle Rütze verkündete selbstbewusst: „Meine nächsten Ziele sind die World Games und dort möglichst auf dem Treppchen stehen.“ Aber sie verschwieg auch ihren sehnlichsten Wunsch nicht: „Dass unsere Sportart bald olympisch wird.“ JWM-Teilnehmerin Alexandra Arlt muss wegen einer Ellenbogenverletzung derzeit pausieren, aber sie hofft: „Beim Christstollen-Schwimmen will ich mein Comeback geben.“

Die Sportpreise im Behindertensport gingen an Dressurreiter Steffen Zeibig, der gerade von den Weltreiterspielen mit Team-Bronze zurückkehrte, und an DSC-Sitzvolleyballer Alexander Schiffler. Besonders emotional war die Verleihung des Sportförderpreises für Spitzenleistungen. Denn mit Turnerin Marlene Bindig und Wasserspringer Sascha Klein wurden zwei DSC-Athleten für ihre nunmehr abgeschlossene Karriere geehrt. Sascha Klein, extra aus Aachen angereist, staunte: „Damit hätte ich nicht gerechnet. Es freut mich natürlich sehr, dass unsere Leistungen auf diese Weise noch einmal gewürdigt werden.“ Der Weltmeister und neunmalige Europameister verriet: „Im November werde ich zum zweiten Mal Vater.“ Derzeit holt der 33-Jährige sein Fachabitur nach und betreut dreimal wöchentlich Aachener Nachwuchsspringer. Marlene Bindig hat inzwischen zwei Semester ihres Sport-, Event- und Tourismusmanagement-Studiums in Südtirol hinter sich und gibt zu: „Das Turnen fehlt mir schon. Jetzt muss ich mich erst einmal in einem ganz neuen Bereich zurechtfinden. Das ist auch spannend. Dass die Stadt das würdigt, was wir im Sport geschafft haben, zeigt, dass sie hinter ihren Athleten steht.“

Von ah

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