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Sport Regional Fehlstart ohne Folgen: Hansa will nun in Dresden gewinnen
Sportbuzzer Sport Regional Fehlstart ohne Folgen: Hansa will nun in Dresden gewinnen
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22:57 09.09.2015
Das letzte Duell beider Teams in Liga 3 gewann Hansa. Quelle: dpa
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War er aber nicht. Der 25 Jahre alte Angreifer haderte mit dem unglücklichen 1:2 (1:1) gegen den SC Paderborn 07 und war wie alle Hanseaten enttäuscht vom misslungenen Comeback des ehemaligen Bundesligisten in Liga zwei. „Jedes Spiel ist wichtig. Das tut weh", gestand Semmers Offensiv-Kollege Marek Mintal.

Zuzuschreiben hatten sich die Mecklenburger die unglückliche Niederlage selbst. Das bestritt keiner der Protagonisten. „Das zweite Gegentor fällt durch eine Fehlerkette. Wir hätten Proschwitz stellen müssen. Das ist sehr ärgerlich", schimpfte Kapitän Sebastian Pelzer. Auch Kevin Müller war höchst angesäuert: „Eigentlich war die Chance doch schon vorbei. Das tut schon weh vor heimischer Kulisse." Dabei hätte der U20-Nationaltorhüter doch allen Grund zur Freude gehabt, nachdem er Jörg Hahnel als Nummer eins im Hansa-Gehäuse abgelöst hatte.

Die Freude währte allerdings nur gute 20 Minuten. Das Führungstor von Semmer (19.) nährte die Hoffnungen bei der prächtigen Kulisse von 19 000 Zuschauern in der DKB-Arena auf den Wunscheinstand ins neue Spieljahr. Allerdings nur zwei Minuten lang. Dann schlugen die spielstarken Paderborner zurück. „Der Ausgleich darf natürlich so nicht passieren", befand Torhüter Müller, der ansonsten ein durchwachsenes Debüt in der zweiten Liga ablieferte.

Wie alle seine Mannschaftskameraden. Das war zu wenig, urteilte auch Trainer Peter Vollmann. „Die Defensive hat in der zweiten Halbzeit gestanden. Das war okay. Aber nach vorn muss mehr gehen", befand der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer. Vollmann brachte in Halbzeit zwei noch eine zweite Offensive, aber auch die konnte gegen die kompakten Gäste nur in den Schlussminuten Wirkung erzielen. Das war zu spät.

Die Moral bleibe trotz des unglücklichen Endes intakt, versicherten alle Beteiligten durchaus glaubhaft. „Mein Gott, ich male jetzt nicht alles schwarz. Weiter geht's", gab Pelzer als Parole vor die Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte aus. Nun soll am kommenden Sonntag in Dresden mit dem Punkten begonnen werden. „Das ist unser Ziel. Sonst brauchen wir nicht Fußball zu spielen. Wir wollen in Dresden eine Top-Leistung abliefern und dort gewinnen", kündigte Torhüter Kevin Müller trotzig an.

Gert Glaner, dpa

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