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Erste Heimpleite für Dresdner Eislöwen

Eishockey Erste Heimpleite für Dresdner Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen haben am fünften Spieltag der DEL2 die erste Heimniederlage kassiert. Vor erneut nur 1762 Zuschauern unterlagen die Elbestädter den Heilbronner Falken mit 3:4 (1:1, 1:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung.

Der Dresdner Thomas Pielmeier wird im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken auf rustikale Weise von den Beinen geholt.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben am fünften Spieltag der DEL2 die erste Heimniederlage kassiert. Vor erneut nur 1762 Zuschauern unterlagen die Elbestädter den Heilbronner Falken mit 3:4 (1:1, 1:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung.

Die Gastgeber legten gleich einen Fehlstart hin. Schon nach zwei Minuten verabschiedeten sich Goldhelm Marius Garten und kurz darauf Matt Siddall in die Kühlbox. Und fast mit Ansage folgte beim 5:3-Überzahlspiel der Gäste deren 1:0-Führung (3.). Torschütze war Brad Ross. Zwar bemühten die Schiedsrichter zur Überprüfung noch den Videobeweis, doch das änderte nichts. Doch die Blau-Weißen verdauten diesen Auftakt recht schnell, kämpften sich nun in die Partie. Als Tomas Schmidt auf Vorlage von Cedric Schiemenz und Thomas Pielmeier in der 8. Minute das 1:1 gelang, war alles wieder im Lot. Beide Teams erkämpften sich weitere Möglichkeiten, doch bei den Gästen war Schlussmann Leon Frensel ebenso auf dem Posten wie einmal mehr Marco Eisenhut bei den Dresdnern. So auch bei einem Alleingang von Gäste-Stürmer Brandon Alderson.

Zu Beginn des Mitteldrittels konnten die Blau-Weißen zwei Minuten in Überzahl agieren, doch kein Kapital daraus schlagen. Aber auch die Falken machten Druck, scheiterten aber mehrfach an Eisenhut. Dann aber gelang Dominik Grafenthin nach Vorarbeit von Nick Huard und René Kramer in der 32. Minute die 2:1-Führung. Wenig später erwies sich Eisenhut wieder als Retter in der Not. Denn Kevin Lavalleé war völlig allein durch, brachte den Tor aber nicht am Dresdner Schlussmann vorbei ins Tor. Bis zur zweiten Pause änderte sich am Spielstand nichts mehr.

Wer gehofft hatte, nach dem letzten Seitenwechsel würden die Eislöwen nun den „Sack zumachen“, sah sich aber leider getäuscht. In der 47. Minute erzielte Justin Maylan das 2:2 für die Gäste. Doch die Antwort der Elbestädter ließ keine Minute auf sich warten. In einem Powerplay kam Matt Siddall im Slot an den plötzlich freiliegenden Puck und beförderte ihn zur erneuten Führung für die Hausherren über die Linie. Als wenig später mit Marcus Götz und Brad Ross gleich zwei gegnerische Cracks zur Abkühlung in die Strafbox mussten, schien es nur eine Frage der Zeit, wann die Entscheidung fallen sollte.

Doch die Blau-Weißen scheiterten entweder an Frensel im Heilbronner Kasten oder verzogen. So ging diese doppelte Überzahl ungenutzt über die Bühne. Das sollte sich noch rächen. Erst einmal musste in der 52. Minute Eisenhut erneut eine Großtat vollbringen, doch zwei Minuten später war auch er machtlos. Alderson sorgte mit seinem Treffer für das 3:3. In der 56. Minute erhielt Eislöwen-Stürmer Juuso Rajala eine zehnminütige Disziplinarstrafe, ansonsten passierte bis zur Schluss-Sirene nichts mehr. Deshalb ging es erstmals in dieser Saison in die Verlängerung. Die war bereits nach 41 Sekunden beendet, als Jordan Heywood für Heilbronn der Siegtreffer gelang.

Von Astrid Hofmann

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