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Erik Oese wird in Österreich Europameister

Voltigieren Erik Oese wird in Österreich Europameister

Der Moritzburger Voltigierer Erik Oese hat südlich von Wien einen großen Erfolg gefeiert. Der in Radebeul als Lehrer arbeitende 29-Jährige sicherte sich in Ebreichsdorf den Europameistertitel. Im Pferdesportpark Magna Racino war der Sachse auf Calvador nicht zu schlagen

Erik Oese zeigte in Österreich eine eindrucksvolle Kür auf dem Pferderücken und gewann den EM-Titel.

Quelle: Daniel Kaiser

Ebreichsdorf. Welch eine Leistung von Spitzenvoltigierer Erik Oese vom RFV Moritzburg! Der 29-jährige Gymnasiallehrer aus Radebeul hat bei den Europameisterschaften der Voltigierer im österreichischen Ebreichsdorf mit einer Gesamtwertung von 8,232 Punkten Gold gewonnen und damit seine Karriere mit seinem bislang größten Erfolg gekrönt.

Im Pferdesportpark Magna Racino südlich von Wien stieg der Sachse mit Rang drei im Pflichtwettbewerb ein. Den Grundstein zum Triumph legte der Vize-Weltmeister von 2012 (Le Mans) und Vize-Europameister von 2013 (ebenfalls in Ebreichsdorf) schließlich mit einem deutlichen Kürsieg im zweiten Durchgang, als alle anderen namhaftem Konkurrenten patzten. In den verbleibenden beiden Durchgängen rettete Oese seinen Vorsprung gemeinsam mit Longenführer Andreas Bäßler und dem 17-jährigen sächsischen Sportpferd Calvador dann ins Ziel und gewann damit seine vierte Championatsmedaille.

Bemerkenswert: Nach Bronze bei den Weltreiterspielen 2014 im französischen Caen hatte sich der Moritzburger Pferdeakrobat in den vergangenen beiden Jahren nicht gegen die starke nationale Konkurrenz durchsetzen können und die Teilnahme an der EM 2015 und WM 2016 verpasst. In dieser Saison meldete sich Oese dann schon frühzeitig mit Siegen bei internationalen Turnieren in Italien und Wiesbaden zurück in der internationalen Spitze und kam im Juli beim CHIO in Aachen, das er bereits zweimal gewinnen konnte, auf Rang zwei.

In Ebreichsdorf bezwang Oese nun sogar den bislang amtierenden Europameister und Weltcup-Sieger Jannis Drewell. Der Westfale aus Gütersloh war nach zwei katastrophalen Fehlern mit seinem Hannoveraner-Wallach Diabolus nur mit Platz neun in die kontinentalen Meisterschaften gestartet. Mit zwei fehlerfreien Finaldurchgängen katapultierte sich der 26-jährige Sportsoldat aber noch auf Platz zwei vor. Rang drei ging an den Franzosen Clément Taillez, gefolgt vom Schweizer Lukas Heppler und Thomas Brüsewitz aus Hannover, der die Auftakt-Pflicht gewonnen hatte. Deutschland war insgesamt die führende Nation dieser EM. Die Schützlinge von Bundestrainerin Ulla Ramge gewannen insgesamt sieben Medaillen, darunter dreimal Gold.

Von Daniel Kaiser

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