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11:04 29.08.2016
Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk (r.) kassiert gegen Julian Talbot von den Eisbären Berlin das Tor zum 2:8. Am Ende musste sich Dresden mit 3:9 geschlagen geben. Quelle: Frank Dehlis
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Dresden

Die Dresdner Eislöwen haben beim traditionellen Vorbereitungs-Cup in eigener Halle nur den vierten und damit letzten Platz belegt. Nachdem das Team von Trainer Bill Stewart am Sonnabend erwartungsgemäß den Eisbären aus Berlin mit 3:9 (1:1, 0:4, 2:4) unterlag, mussten sich die Hausherren gestern im kleinen Finale auch den Lausitzer Füchsen mit 3:5 (1:0, 1:1, 1:4) geschlagen geben. Den Turniersieg sicherten sich am Ende die Eisbären, die sich vor 988 Zuschauern gegen den tschechischen Extraligisten HC Litvinov mit 2:1 (0:0, 0:1, 2:0) durchsetzten. Dabei hatte Ondrej Jurcik die Tschechen in Führung gebracht. Doch im Schlussdrittel drehten Jonas Müller und Sven Ziegler (43./56.) die Partie zugunsten der Schützlinge von Uwe Krupp.

Im kleinen Finale hatten Teemu Rinkinen (17.) und Marius Garten (22.) die Dresdner Eislöwen mit 2:0 in Führung gebracht. Zwei Minuten vor der zweiten Drittelpause gelang Dennis Swinnen jedoch der Anschlusstreffer. Als Patrik Parkkonen in der 47. Minute der Ausgleich für die Füchse gelang, war alles wieder offen. Die Eislöwen konnten durch einen Treffer von Förderlizenzspieler Lucas Dumont (54.) zurückschlagen.

In der Schlussphase aber drehten die Gäste aus der Lausitz das Spiel. Erst erzielte Jens Heyer den erneuten Ausgleich (55.), dann sorgte der Ex-Dresdner Florian Lüsch mit einem Doppelschlag (58./59.) für den Sieg der Füchse. Dabei stellten sich die Eislöwen mit vielen Strafzeiten allerdings selbst ein Bein. „Das Ergebnis ist ärgerlich, aber wichtig sind die Erkenntnisse, die wir daraus ziehen können. Wir haben fast die gesamte Zeit das Spiel bestimmt, aber konnten unsere Chancen nicht nutzen“, so das Fazit von Bill Stewart.

Im Spiel gegen die Eisbären hatte Constantin Braun (12.) den DEL-Klub in Führung gebracht, doch Eislöwen-Neuzugang Brendan Cook markierte kurz vor der Pausensirene den Ausgleich (20.). Im zweiten Abschnitt bauten Jens Baxmann (23./39.), Nick Petersen (30.) und Julian Talbot (31.) die Berliner Führung aus. Im Schlussdrittel waren Nick Petersen (42.), Julian Talbot (43./52.) und Jamie MacQueen (56.) für die Hauptstädter erfolgreich. Tomas Schmidt und Lucas Dumont (42.) gestalteten das Ergebnis für die Elbestädter etwas freundlicher. Eislöwen-Stürmer Steven Ruppricht meinte: „Die Eisbären haben uns gezeigt, was wir alles noch zu tun haben, vor allem im Defensivbereich.“ Bill Stewart erklärte: „Wir haben ein gutes erstes Drittel gesehen. Leider dauert ein Spiel nicht nur zwanzig, sondern sechzig Minuten. Dennoch war es eine gute Erfahrung für uns. Wir können aus diesem Spiel viele Lehren für die weitere Vorbereitung ziehen.“ Die andere Partie hatte Litvinov gegen die Füchse mit 4:0 für sich entschieden. ah

Von Astrid Hofmann

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