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Sport Regional Eislöwen präsentieren sich ihren Fans
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21:22 13.08.2017
Mit dieser Mannschaft wollen die Eislöwen und Trainer Franz Steer (2. Reihe, 2. von rechts) die neue Saison angehen. Quelle: Foto: Steffen Manig
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Dresden

Weil der Himmel seine Schleusen geöffnet hatte, fand die Saisoneröffnung der Dresdner Eislöwen drinnen im Pier 15 statt. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, zumal die fast 300 Fans bei der Vorstellung der Mannschaft von den Cracks bestens unterhalten wurden. Auch Trainer Franz Steer sorgte für einiges Schmunzeln, als er nach dem erfolgreichen Teamevent in Geising in den Raum warf: „Warum das Erzgebirge heißt, habe ich nicht ganz verstanden.“

Klar, wenn man aus Landshut kommt, da ist man natürlich anderes gewöhnt. Der 58-Jährige bekundete seine Freude darüber, dass er in Dresden von den Fans sehr herzlich aufgenommen wurde. „Wenn das nach der Saison noch genauso sein wird, dann ist es gut“, meinte er. Denn er prophezeiht: „Jeder geht ins Stadion und will die Mannschaft gewinnen sehen, doch das wird nicht immer gehen. Manchmal funktioniert es einfach nicht. Doch wir werden alles dafür geben“, verspricht Steer, der auch betont, dass sich der Charakter einer guten Mannschaft dann zeige, wenn es nicht so läuft.

Einige Frozzelei gab es über die „neue Kabinensprache“. Während Torhüter Marco Eisenhut, der aus Deggendorf stammt, grinsend meinte, er habe mit der Verständigung keine Probleme, verriet sein ebenfalls aus Bayern stammender Kollege Sebastian Zauner: „Na, wenn Petr Macholda neben mir sitzt, muss ich die Ansprache von Franz Steer schon mal übersetzen.“ Neuzugang Matt Siddall, der zuletzt einige Stationen in Österreich hinter sich hat, sorgte mit einer Kostprobe seiner Deutsch-Kenntnisse ebenfalls für einen Lacher: „Ein großes Bier bitte“, sagte der kanadische Stürmer, der noch verriet, dass er lange Spaziergänge mag.

Für eine Überraschung sorgte die neue Rückennummer von Tomas Schmidt. Bisher war der Verteidiger in Dresden mit der 22 aufgelaufen, demnächst trägt er die 89. Die Aufklärung folgte auf dem Fuß: Weil demnächst das Trikot des ehemaligen Idols Petr Sikora mit der 22 ans Hallendach aufgezogen wird, musste Schmidt die Nummer abgeben. „Ich kenne Petr nicht persönlich, aber ich finde es in Ordnung und habe kein Problem damit. Deshalb habe ich mir jetzt mein Geburtsjahr als neue Nummer ausgesucht“, verriet der gebürtige Tscheche.

Einige der Spieler berichteten über ihre Aktivitäten im Sommer. Dominik Grafenthin und Neuzugang Mike Glemser ackerten zum Beispiel im Camp des Ex-Eislöwen Sami Kaartinen in Finnland. „Das hat mich im vergangenen Jahr schon vorangebracht und ich kann es nur jedem jungen Spieler empfehlen“, betonte Grafenthin. Ihre Verletzungen auskuriert haben Steven Rupprich und Martin Davidek. Rupprich, der zudem zum zweiten Mal Vater wurde, quälte sich nach einer Knie-OP in der Reha. „Jetzt fühle ich mich aber wieder gut und freue mich auf die neue Saison“, so der 28-Jährige, der nach dem ersten Team-Treff in Geising befindet: „Wir haben alles nette Jungs in der Mannschaft.“ Wie er stammt auch Marius Garten ursprünglich aus Berlin und beide fühlen sich in Dresden inzwischen zu Hause. „Es ist eine super Stadt zum Leben“, machte Garten, der bereits in seine fünfte Saison bei den Blau-Weißen geht, keinen Hehl daraus, dass er sich in Elbflorenz pudelwohl fühlt. Zu den Zielen in der neuen Spielzeit meinte er: „Na klar, wollen wir das Ding irgendwann einmal gewinnen.“

Von Astrid Hofmann

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