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Sport Regional Eislöwen müssen auf Matt Siddall verzichten
Sportbuzzer Sport Regional Eislöwen müssen auf Matt Siddall verzichten
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15:59 17.10.2017
Matt Siddall (Mitte) kann einige Wochen nicht spielen. Quelle: Thomas Heide
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Dresden

Bei den Dresdner Eislöwen gibt es die nächste Hiobsbotschaft. Nach der schweren Schulterverletzung von Petr Macholda wird nun auch Stürmer Matt Siddall mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der 33-jährige Kanadier hatte sich im Spiel vergangenen Freitag gegen Ravensburg schon in der Anfangsphase verletzt. Die Ärzte diagnostizierten nun eine schwere Adduktorenverletzung, die einen Ausfall von mehreren Wochen nach sich zieht. „Matts Ausfall trifft uns natürlich hart, aber wir müssen das Beste aus der Situation machen und Lösungen finden. Jetzt sind wir als Team gefragt, müssen noch näher zusammenrücken“, erklärte Trainer Franz Steer am Dienstag.

Siddall selbst, der vor der Saison mit der Suche nach seinem Hund für Schlagzeilen gesorgt hatte, war natürlich geschockt: „Ich habe gehofft, dass sich mein Verdacht nicht bestätigt. Aber leider hatte der Arzt keine guten Nachrichten für mich. Es hilft nichts, ich muss nach vorn schauen und versuche, so schnell wie nur möglich ins Training zurückzukehren“, so der Stürmer. Mannschaftsarzt Dr. Lars Stephan erläutert, mit welcher Behandlung der Kanadier so schnell es geht wieder fit werden soll: „Wir hoffen den Ausfallzeitraum von Matt Siddall durch den täglichen Einsatz einer sogenannten Kernspinresonanztherapie zu verkürzen. Dieses moderne Verfahren hat sich im Leistungssport bewährt. Wir haben bei der Behandlung von Steve Hanusch und Dominik Grafenthin zuletzt bereits positive Erfahrungen gemacht.“

Das Verfahren zielt auf die Reaktivierung von Stoffwechselprozessen in den Zellen, um auf diese Weise die Regeneration von defektem Knorpel- und Knochengewebe zu ermöglichen. Die Kernspin-Resonanz-Therapie wurde aufgrund von Beobachtungen entwickelt, bei denen Patienten nach einer Untersuchung im MRT von nachlassenden Schmerzen in den Gelenken berichteten. Forscher entwickelten daraufhin die Behandlung, bei der mit einer wesentlich geringeren Feldstärke als in der MRT-Diagnostik gearbeitet wird.

Von Astrid Hofmann

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