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Sport Regional Eislöwen mit Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze
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09:07 19.02.2018
Dresdens Marius Garten vergibt zwar einen Penalty, letztlich behalten die Eislöwen aber trotzdem klar die Oberhand gegen Bayreuth. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Die Dresdner Eislöwen haben im Kampf um den direkten Playoff-Einzug ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Dem wichtigen Sieg in Ravensburg ließen die Schützlinge gestern einen klaren 5:0-Erfolg (2:0, 1:0, 2:0) gegen die Bayreuth Tigers folgen. Mit den sechs Punkten vom Wochenende konnten sie nochmal kräftig Selbstvertrauen für die letzten vier Hauptrunden-Partien tanken.

Die Blau-Weißen ließen vor 2653 Zuschauern von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie diese Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten erfüllen wollen. Sie starteten wie die Feuerwehr und schon klingelte es im Kasten der Tigers. Steven Rupprich besorgte per Schlagschuss das 1:0 (2.). Auf der anderen Seite konnten weder Goldhelm Anthony Luciani noch sein Teamgefährte Sergej Stas Eislöwen-Keeper Sebastian Stefaniszin (3.) überwinden. Postwendend ging es wieder in die andere Richtung. Marius Garten (4.) und Alexander Höller (5.) verfehlten nur knapp den zweiten Treffer. Den markierte nur wenig später Nick Huard (6.).

Mit dem Vorsprung im Rücken und einem glänzend aufgelegten Sebastian Stefaniszin im Tor hatten die Elbestädter das Spiel im Griff. Auch im zweiten Abschnitt legten die Hausherren sofort los. Nachdem sie die ersten Chancen noch vergaben, sorgte Thomas Pielmeyer, der noch im Fallen aus dem Gewühl heraus traf, mit dem 3:0 (36.) für die Vorentscheidung. Kurz vor der zweiten Pause konnte Jan Pavlu den durchgelaufenen Marius Garten nur noch per Foul stoppen, doch den fälligen Penalty parierte Martins Raitums im Tigers-Kasten.

Auch wenn die Bayreuther nicht aufsteckten, gehörte das Schlussdrittel erneut den Blau-Weißen. Mit einem Doppelschlag machten sie den „Dreier“ endgültig perfekt – erst markierte Thomas Pielmeier mit seinem zweiten Treffer das 4:0 (50.), dann netzte Harrison Reed per Schlagschuss zum 5:0 (52.) ein. Wenige Sekunden vor dem Ende kamen die Gäste noch zu einer dicken Chance, aber René Kramer blockte den Schuss und sicherte damit seinem Goalie auch das erste „Shutout“.

„Das spricht für den Teamgeist“, lobte Franz Steer, der sich auch insgesamt zufrieden zeigte: „Wir haben eine sehr kompakte Mannschaftsleistung gebracht. Es freut mich besonders für Thomas Pielmeier, dass er gleich zweimal getroffen hat. Und ein Lob geht zudem an Sebastian Stefaniszin, der für uns ein sicherer Rückhalt war.“ Pielmeyer selbst meinte: „Wichtig war vor allem die super Mannschaftsleistung. Dabei haben wir diesmal aus der Defensivzone heraus besser gespielt und die Tore fielen auch im richtigen Moment. Jetzt sind es noch vier Spiele und wir haben es in der eigenen Hand, Platz sechs zu erreichen. Ich hoffe, dass uns dieser 5:0-Sieg den richtigen Aufwind dafür gibt.“

Von Astrid Hofmann

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