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Eislöwen gehen in Kaufbeuren mit 3:6 unter

Eishockey Eislöwen gehen in Kaufbeuren mit 3:6 unter

Jetz wird es ganz schwer: Die Dresdner Eislöwen haben das vierte Play-off-Viertelfinalspiel verloren und brauchen nun unbedingt einen Sieg, um weiter in der Meisterrunde mitspielen zu dürfen. Im Allgäu kamen sie viel zu spät in Schwung.

Trainer Bill Stewart erlebte am Dienstagabend einen ganz schwachen Auftritt seiner Truppe.

Quelle: Matthias Rietschel

Kaufbeuren/Dresden. Nach einer ganz schwachen Vorstellung haben die Dresdner Eislöwen am Dienstag das vierte Play-off-Viertelfinalspiel beim ESV Kaufbeuren deutlich mit 3:6 (0:2, 1:4, 2:0) verloren. Damit führen die Allgäuer in der Serie „best of seven“ nun mit 3:1 und benötigen für den Einzug ins Halbfinale nur noch einen Sieg. Dagegen stehen die Schützlinge von Trainer Bill Stewart nach dieser Pleite am Freitag in eigener Halle mit dem Rücken zur Wand, denn nur ein Sieg kann sie vorm vorfristigen Saison-Aus retten.

Im Tor begann auch diesmal Kevin Nastiuk, dafür musste Juuso Rajala wieder als überzähliger Ausländer pausieren. Dafür kehrte Steven Rupprich in den Kader zurück. Auch diesmal brachte wohl die Anreise einen Tag früher nichts, denn die Eislöwen verschliefen den Start in die Partie komplett. Dagegen waren die Gastgeber von der ersten Sekunde an motiviert bis in die Haarspitzen und setzten die Elbestädter permanent unter Druck. Schon nach sieben Minuten lagen die Dresdner mit 0:2 zurück. In der 3. Minute hatte Florian Thomas die Joker mit 1:0 in Front gebracht. Die Schützlinge von Andreas Brockmann machten weiter Druck, vor allem ihre Paradereihe war immer wieder kreuzgefährlich. So konnte nur vier Minuten später Sami Blomqvist nachlegen, dabei gab allerdings auch Nastiuk nicht die beste Figur ab. Die Dresdner wirkten insgesamt viel zu harmlos, hatten im ersten Drittel kaum nennenswerte Chancen, was auch das Schussverhältnis (20:10 für die Joker) unterstrich.

Doch der Pausentee half keineswegs. Erst erhöhte Jere Laaksonen in Überzahl auf 3:0 (25.), zwei Minuten später erzielte Daniel Haase das 4:0. Daraufhin beorderte Stewart seinen Goalie Nastiuk vom Eis, brachte Hannibal Weitzmann. Und für den Förderlizenzspieler wurde es sofort brenzlig, weil sich seine Mitspieler gleich reihenweise in die „Kühlbox“ verabschiedeten. So dauerte es nur eine Minute, bis Blomqvist die Scheibe in doppelter Überzahl erneut ins Tor stocherte. Die Schiedsrichter bemühten zwar den Videobeweis, doch sie erkannten das 5:0 (28.) anschließend an. Fünf Minuten später gaben die Eislöwen zumindest ein kleines Lebenzeichen in Form eines Treffers von Alexander Höller von sich. Der Stürmer verkürzte auf 1:5, doch in der 38. Minute nahm Michael Fröhlich im nächsten Powerplay Maß und netzte zum 6:1 ein. Damit waren die Messen für die Blau-Weißen in dieser Partie schon gelesen. Weitzmann verhinderte zwischenzeitlich noch einen höheren Rückstand. Bezeichnend, dass ausgerechnet Youngster Ludwig Wild die Elbestädter mit zwei Toren (45./54.) noch einmal auf 3:6 heranbrachte. Aber mehr als Ergebniskosmetik war es auch nicht.

Von Astrid Hofmann

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