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Sport Regional Dynamos Sieg hilft der Konkurrenz: Dresdner ermöglichen Sandhausen den Klassenerhalt
Sportbuzzer Sport Regional Dynamos Sieg hilft der Konkurrenz: Dresdner ermöglichen Sandhausen den Klassenerhalt
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17:57 09.09.2015
Dynamo hat es geschafft: Die Dresdner Fußballer bleiben in der 2. Bundesliga. Der Aufwand wäre durch den Duisburger Abstieg aber gar nicht nötig gewesen. Quelle: dpa
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Nun profitiert Sandhausen.

Was war das für ein großer Kampf am Dienstagabend: Vor knapp 30.000 Zuschauern im Glücksgas-Stadion setzte sich Dynamo Dresden gegen den Drittliga-Dritten aus Osnabrück durch Treffer von Cristian Fiél und Idir Ouali mit 2:0 durch. Dadurch machten die Schwarz-Gelben ihre 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel vom vergangenen Freitag verdientermaßen wett. Die Elf von Trainer Peter Pacult sowie zehntausende SGD-Anhänger, die das Spiel im Stadion, am TV-Bildschirm oder im Internet mitverfolgten, mussten jedoch bis zur dritten Minute der Nachspielzeit zittern. Danach war die Freude über den Sieg und den sicheren Klassenerhalt riesig.

Nur einen Tag später kam dann die Nachricht der Deutschen Fußball-Liga (DFL): Der MSV Duisburg erhält keine Lizenz für die 2. Bundesliga, steht damit als Absteiger fest. Für Dresden bedeutet das: Der Sieg in der Relegation war aus sportlicher Sicht für die Katz. Auch als Verlierer wäre Dynamo Zweitligist geblieben. Denn die Statuten der DFL besagen, dass sich die Anzahl der aus sportlichen Gründen abgestiegenen Vereine vermindert, wenn einer der Staffelgegner keine Lizenz erhält, ans Tabellenende gesetzt wird und somit als Absteiger feststeht.

Als Tabellensechzehnter wäre Dynamo der erste Nachrücker für Duisburg gewesen. Letztendlich hat die SGD mit ihrem Erfolg gegen Osnabrück nun aber dem seit Wochen feststehenden Absteiger SV Sandhausen den Klassenerhalt ermöglicht. Die Kurpfälzer rücken als Tabellensiebzehnter nach, weil Dresden als Relegationssieger bereits für die nächste Zweitligaspielzeit qualifiziert war. Hätte die SGD die Relegation verloren, dann hätte Sandhausen dagegen in die Röhre geschaut, da durch den Duisburger Abstieg sowohl Dynamo als auch Osnabrück für die 2. Bundesliga qualifiziert gewesen wären.

Was passiert wäre, wenn die Nachricht vor der Relegation oder zumindest vor dem Rückspiel herausgekommen wäre, dazu wollte sich die DFL auf Anfrage von DNN-Online nicht äußern.

Die DFL hatte ihre Entscheidung zum Lizenzentzug Duisburgs nach knapp einwöchiger Prüfung bekanntgegeben. Der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes sei zum Schluss gekommen, dass der MSV Duisburg den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für die Saison 2013/14 zum Stichtag 23. Mai 2013, 15.30 Uhr, nicht erbracht hat. Daher habe man dem Club keine Lizenz für die 2. Bundesliga erteilen können. Dennoch hat der sportlich wertlose Relegationserfolg für Dynamo auch seine guten Seiten: hohe Einnahmen durch ein ausverkauftes Stadion und ein wichtiges Erfolgserlebnis zum Saisonabschluss.

StS

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