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Sport Regional Dynamo unterliegt Union Berlin - Fans pfeifen Dresdner Spieler aus
Sportbuzzer Sport Regional Dynamo unterliegt Union Berlin - Fans pfeifen Dresdner Spieler aus
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18:20 09.09.2015
Dynamo Dresden unterliegt gegen Union Berlin Quelle: dpa
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Druck scheint den 1

Vor 29 223 Zuschauern im Glücksgas- Stadion fegte das Team von Trainer Uwe Neuhaus den Gegner mit 3:1 (3:0) vom Platz. Sören Brandy (23. Minute), Torsten Mattuschka (25.) und Damir Kreilach (37.) belohnten mit ihren Treffern die ganz starke Leistung. Adam Susac (73.) konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Dresden kassierte nach zwei Unentschieden die erste Saisonpleite.

„Ich bin hochzufrieden. Wir wollten Dresden nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wir haben von Minute zu Minute gemerkt, dass das besser gelingt. Das 3:0 zur Halbzeit war mehr als man erwartet und erträumt“, freute sich Neuhaus.

Ab der 46. Minute musste die Mannschaft von Trainer Peter Pacult auch noch in Unterzahl spielen. Cheikh Gueye sah nach einem groben Foulspiel im Mittelfeld die Rote Karte. „Der Sieg war für uns enorm wichtig, denn sonst hätten wir richtig Unruhe gehabt. Wir konnten vor allem in der ersten Halbzeit alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“, bilanzierte Mattuschka. „Wir sind alle riesig enttäuscht. Wir haben in den ersten 20 Minuten überhaupt kein Zugriff auf das Spiel gehabt“, erklärte Pacult nach der Partie.

Die Neuhaus-Elf präsentierte sich lauf-und zweikampfstark und war den Dresdnern in Sachen Ballbesitz weit überlegen. Die Hausherren zeigten über 60 Minuten eine desolate Leistung. Zu spät in den Zweikämpfen, zahlreiche Fehlabspiele, keine Torgefährlichkeit - bei Dynamo lief nichts zusammen. „Das war heute von allem zu wenig. Wir sind in keine Zweikämpfe gekommen und Union war richtig gut. Wir waren taktisch überrascht, da Union in den letzten zwei Spielen nicht so aggressiv, sondern abwartend agiert hat“, musste Romain Brégerie eingestehen.

Union bestrafte die Fehler der Dynamos gnadenlos und benötigte nur zwei Minuten, um den Dresdnern einen Genickschlag zu verpassen. Erst köpfte Brandy die Berliner in Führung, dann schlug Kapitän Mattuschka mit einem Distanzschuss zu. Die Fans quittierten das mit Rufen „Wir wollen euch kämpfen sehen“. „Es gibt definitiv Redebedarf in der Woche. Ich habe den Eindruck, dass sich hier einige ihrer Leistung und Position zu sicher sind“, kritisierte Dresdens Sportlicher Leiter Steffen Menze.

In der 30. Minute schienen die „Schwarz-Gelben“ kurzzeitig aufzuwachen, doch Anthony Losilla, Filip Trojan und Brégerie scheiterten. Ausgerechnet in der besten Phase der Hausherren traf Union zum 3:0. Dynamo musste unter einem gellenden Pfeifkonzert der Fans den Rasen zur Halbzeit verlassen und anschließend wieder betreten.

Kurz nach Wiederanpfiff rauschte Gueye zu energisch in den Zweikampf mit Özbek und flog vom Platz. Erst in der Endphase erwachte Dynamo, doch der Treffer von Susac leitete keine Wende mehr ein.

Tina Hofmann, dpa

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