Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dynamo Dresdens Debütant Christoph Menz will sich steigern - Unschöner Abschied aus Berlin
Sportbuzzer Sport Regional Dynamo Dresdens Debütant Christoph Menz will sich steigern - Unschöner Abschied aus Berlin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:56 09.09.2015
Der Ärger seiner letzten Union-Wochen ist verraucht: Neu-Dynamo Christoph Menz. Quelle: Lutz Hentschel / soccerfoto

Mit dem Verbleib in der zweiten Liga war Ende Mai sein Wechsel von Union Berlin zu Dynamo perfekt. Seit gut vier Wochen ist Menz nun bei den Schwarz-Gelben, am Sonnabend gab er auf der Sechserposition sein Liga-Debüt in der Startelf. "Meine Leistung war eher mittelmäßig, da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Defensiv war es ganz in Ordnung, aber offensiv kann ich sicher mehr machen und versuchen, das Spiel zu gestalten", schätzt der 24-Jährige seinen Auftritt selbstkritisch ein. Mit dem Remis zum Auftakt vor heimischer Kulisse ist der Ex-Unioner aber zufrieden: "Die Stimmung, das Umfeld, das war gigantisch. Mit dem einen Punkt können wir gut leben, denn uns fehlen einfach zehn Tage der Vorbereitung. Dafür war es recht ordentlich." Mit dem Einstand in Dresden ist der Schmerz über den unschönen Abschied aus Berlin verdrängt, auch wenn Menz die Vorfälle seit 12. April so schnell nicht vergessen wird. "Nach der Partie gegen Dynamo hat der Verein mitbekommen, dass ich mit Dresden verhandle, danach stand ich nicht ein einziges Mal mehr im Kader", berichtet der 1,85 Meter große Blondschopf. Seit der D-Jugend lief er für Union auf, absolvierte in der 2. Liga 85 Partien für den Hauptstadt-Verein. "Ich hätte mir gewünscht, dass ich noch einmal vor eigenem Publikum auflaufen darf", blickt Menz zurück. Stattdessen gab es aber nur Blumen und ein paar gute Wünsche für den "Zivlisten" Menz. Ende März hatten die Berliner öffentlich verkündet, dass sie mit dem variabel einsetzbaren Abwehrspieler nicht mehr planen. Dennoch nahm Trainer Uwe Neuhaus es ihm krumm, dass er dem Verein nicht von seinen Gesprächen mit Dynamo berichtet hatte.

Nun will der gebürtige Magdeburger aber nicht mehr zurück, sondern nur noch nach vorn schauen. "Es ist toll bei Dynamo zu sein. Hier ist die Stimmung noch einmal 10 oder 20 Prozent besser als bei Union. Und da war es schon super. Es war mir wichtig, in einen Verein zu gehen, in dem Fußball ebenso wie in Berlin gelebt wird", erklärt er seine Beweggründe für den Wechsel nach Dresden. Ob Innenverteidiger, Sechser oder Rechtsverteidiger - Menz ist zur Stelle. Momentan läuft er neben Anthony Losilla im defensiven Mittelfeld auf, doch die Konkurrenz mit Cristian Fiel, der am Sonnabend auf der "Zehn" spielte, ist enorm.

Neben den schweißtreibenden Einheiten im Großen Garten nutzt Menz den Park auch, um mit seinem Hund Jacky Gassi zu gehen. Im August soll Freundin Josephine nach Dresden kommen, die hier ein Wirtschaftsstudium aufnehmen möchte. Menz ist davon überzeugt, dass Dynamo sich in dieser Saison nicht erneut im Abstiegsstrudel wiederfinden wird. "Ein Mittelfeldplatz ist realistisch. Wir sollten nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, auch wenn man in der Zweiten Liga nie weiß, was passiert", glaubt Menz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.07.2013

Tina Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Dresdner Eislöwen haben mit Kevin Nastiuk einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 28-Jährige wechselt von den Heilbronner Falken an die Elbe und erhält einen Einjahresvertrag, teilte der Eishockey-Zweitligist mit.

09.09.2015

Benjamin Kirsten war sich keiner Schuld bewusst. Doch die Diskussionen um die Szene in der 57. Minute kochten nach dem Spiel hoch. Was war passiert? Nach einem Freistoß von der rechten Seite der Kölner faustete der Dresdner Tormann den Ball weg und riss im Fallen Abwehrspieler Roman Golobart mit sich.

09.09.2015

Sekt gehört nicht gerade zu den bevorzugten Getränken von Lars Hamann. Am späten Freitagabend aber ließ es der DSC-Speerwerfer im Glas prickeln und stieß mit Freunden und Familie an.

09.09.2015
Anzeige