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Sport Regional Dresdnerin Lisa Izquierdo schmettert sich ins Grand-Prix-Aufgebot
Sportbuzzer Sport Regional Dresdnerin Lisa Izquierdo schmettert sich ins Grand-Prix-Aufgebot
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17:54 09.09.2015
Die deutschen Volleyballerinnen gestern bei der Einkleidung in Berlin; oben die Zweite von rechts ist Lisa Izquierdo. Quelle: Jörg Carstensen, dpa
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Insgesamt nominierte Bundestrainer Giovanni Guidetti gestern 14 Spielerinnen für den Grand Prix und er betonte: "Zu 90 Prozent ist das auch mein Team für die EM, auch wenn man nie weiß, was passiert."

Im Kader stehen neben Izquierdo mit den erfahrenen Christiane Fürst, Corina Ssuschke-Voigt, Heike Beier und Saskia Hippe auch vier ehemalige DSC-Spielerinnen. Guidetti betonte, dass der Grand Prix nach der Europaliga, die das DVV-Team gewann, der zweite wichtige Baustein in der EM-Vorbereitung sei und gab als Ziel aus. "Wir wollen die Finalrunde der besten sechs Teams im japanischen Sapporo erreichen." Die Ex-Dresdnerin Fürst, die bereits 2003 bei dem Gewinn der EM-Bronzemedaille im Team stand und mit fünf EM-Teilnahmen die erfahrenste deutsche Spielerin in der Mannschaft ist, betonte vor der heutigen Abreise: "Entscheidend wird der Teamgeist sein. Das konzentrierte Training vor dem Turnier und unser Kampfgeist werden den Ausschlag geben."

Am diesjährigen Grand Prix nehmen erstmals 20 Teams teil. Diese bestreiten an drei Wochenenden mit jeweils fünf Viererturnieren die Vorrunde. Alle Ergebnisse fließen in eine Gesamttabelle ein, die am Ende darüber entscheidet, welche fünf Teams neben Gastgeber Japan das Finalturnier in Sapporo (28. August bis 1. September) erreichen. Die DVV-Frauen startet die Vorrunden-Serie in Montichiari (Italien/2. bis 4. August), wo sie auf Kasachstan (2. August), Argentinien (3. August) und Italien (4. August) trifft. Eine Woche später geht es in Plock/Polen (9. bis 11. August) weiter. Dort sind Japan, Polen und Kasachstan die Gegner. Zum Abschluss der Vorrunde reist das deutsche Team nach Bangkok (Thailand), wo die Gegner vom 16. bis 18. August Russland, Thailand und Puerto Rico heißen.

Bereits jetzt freuen sich die deutschen Damen auf die Europameisterschaft im eigenen Land. Angreiferin Maren Brinker meinte gestern: "Nach der verpassten Olympia-Teilnahme in London ist es uns gelungen, den Fokus auf andere Ziele zu richten, dafür ist die EM daheim natürlich perfekt." Und die DVV-Damen, die 2011 EM-Silber gewonnen hatten, lassen keinen Zweifel aufkommen, was sie diesmal wollen: "Wir können alle Mannschaften schlagen. Dazu haben wir Heimvorteil. Die Goldmedaille, da sind wir uns alle einig, ist das Ziel", sagt Corina Ssuschke-Voigt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2013

Astrid Hofmann

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