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Sport Regional Dresdner Trainer rechnen sich gute Chancen beim 5. Renntag aus
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Trainer rechnen sich gute Chancen beim 5. Renntag aus
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17:41 27.09.2018
Dem von Claudia Barsig trainierten Galopper Call me Mister (hier unter Stephen Hellyn) werden im Hauptrennen gute Chancen eingeräumt. Quelle: imago
Dresden

Wenn am Sonnabend die Startglocke auf der Galopprennbahn in Seidnitz zum 5. Renntag läutet, steht mit dem Großen Preis der Landeshauptstadt Dresden ein Traditionsrennen im Mittelpunkt. Bereits im Gründungsjahr 1891 gab es einen solchen Preis, der mit 5000 Mark dotiert war. Auch im Turfkalender der DDR besaß der Große Preis von Dresden einen hohen Stellenwert und auch nach der Wiedergründung des Dresdner Rennvereins 1990 gehört das Rennen zu den Höhepunkten, wenngleich die finanziellen Möglichkeiten zwischen 2007 und 2015 nur einen Ausgleich III ermöglichten.

Seit 2016 aber hat die Stadt die Dotierung auf 10 000 Euro angehoben und damit wieder einen Ausgleich II ermöglicht. In den vergangenen beiden Jahren sicherte sich Lokalmatadorin Tilara, die von Claudia Barsig betreut wurde, gleich zweimal hintereinander die Siegerschleife. Auch diesmal schickt Barsig mit dem dreijährigen Wallach Call me Mister einen hoffnungsvollen Starter in dieses Rennen. Aber auch ihre Seidnitzer Kollegen Stefan Richter (mit Wangi Wangi) und Guido Scholze (mit Sha Gino) satteln jeweils chancenreiche Galopper.

DRV-Präsident Michael Becker ist froh, dass sich die Stadt seit Jahren zur Rennbahn bekennt, allein schon durch den im Jahr 1995 geschlossenen Erbbaurechtsvertrag und die Unterstützung des als Flächendenkmals anerkannten 43 Hektar großen Areals. Aber auch durch die Unterstützung für das Traditionsrennen: „Wir sind sehr dankbar über die finanzielle Zuwendung, die wir seitens der Landeshauptstadt erhalten haben, um den Großen Preis weiterführen zu können“, erklärt Michael Becker, der zugleich betont: „Nach Dynamo sind wir mit 50 000 bis 60 000 Zuschauern im Jahr der zweite Publikumsmagnet in Dresden. Was die Vermarktung der Bahn angeht, sehe ich schon auch bei der Stadt noch Luft nach oben“, meint er mit Blick auf die Werbung, die in diesen Tagen wieder für den Ski-Weltcup gemacht wird. Vielleicht kann der DRV-Präsident am Sonnabend ja das Gespräch mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert in dieser Richtung suchen, wenn dieser höchstpersönlich den Siegerpreis überreichen wird.

Freuen können sich die Turffreunde an diesem Renntag auch auf den Besuch der wohl bekanntesten deutschen Galoppsport-Legende Hein Bollow. Der mittlerweile 97-jährige gebürtige Hamburger war jahrzehntelang der weltweit einzige Aktive mit über 1000 Siegen im Rennsattel und als Trainer, ehe das dann auch dem Kölner Peter Schiergen gelang. Bollow siegte von 1936 bis 1963 immerhin 1033 Mal als Jockey. Die anschließend von ihm trainierten Pferde errangen zwischen 1963 und 1988 nicht weniger als 1661 Siege. Bestes Pferd seiner Laufbahn war der Weltklassegalopper Nebos. Viermal gewann er das Deutsche Derby in Hamburg als Reiter, ein Derbyerfolg als Trainer folgte 1974 mit Marduk. Vor rund 29 Jahren beendete er seine Karriere, verpasste aber dennoch seit 1936 bis heute kein einziges Derby in seiner Heimatstadt.

In Seidnitz kann er insgesamt 79 Galopper in acht Rennen erleben, dabei werden mit Maxim Pecheur, Martin Seidl, Bauyrzhan Murzabayev, dem gebürtigen Dresdner Alexander Pietsch oder Jozef Bojko einige der Top-Jockeys in den Sattel steigen.

Von Astrid Hofmann

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