Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -4 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dresdner Studentin Stefanie Hamann holt fünf Medaillen

Hochschulmeisterschaften im Geräteturnen Dresdner Studentin Stefanie Hamann holt fünf Medaillen

Fünf Starts, fünf Medaillen: Die Dresdnerin Stefanie Hamann vom VSG Pirna hat an diesem Wochenende bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Gerätturnen in Würzburg jeweils einmal Gold und Bronze sowie dreimal Silber errungen. Die 25-jährige Studentin der Verfahrens- und Naturstofftechnik war als einzige Sportlerin der TU Dresden bei den Einzelwettbewerben gestartet.

Stefanie Hamann (l.) konnte schon beim Internationalen Deutschen Turnfest im Juni überzeugen, neben ihr Julia Vietor (M.) und Maria Sonntag (beide DSC).
 

Quelle: privat

Dresden.  Fünf Starts, fünf Medaillen: Die Dresdnerin Stefanie Hamann vom VSG Pirna hat an diesem Wochenende bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Gerätturnen in Würzburg jeweils einmal Gold und Bronze sowie dreimal Silber errungen. Die 25-jährige Studentin der Verfahrens- und Naturstofftechnik war als einzige Sportlerin der TU Dresden bei den Einzelwettbewerben gestartet, insgesamt hatten über 430 Studenten und Hochschulmitarbeiter an den Wettkämpfen teilgenommen.

„Die Konkurrenz war diesmal stärker als 2016, auch mehrere bundesligaerfahrene Turnerinnen waren dabei“, erklärt Stefanie Hamann, die sich trotz der verpassten Titelverteidigung im Mehrkampf zum Auftakt der Meisterschaften am Freitag über ihre Bronzemedaille freuen konnte. „Es war sehr heiß an dem Tag, dafür war die Stimmung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle richtig klasse.“ Nachdem sie im Mehrkampf am Barren gepatzt hatte, holte sie sich tags darauf in den Einzelfinals ausgerechnet an diesem Gerät den Titel. Nach Einzel-Gold im vergangenen Jahr am Boden war das ihr dritter Sieg bei Deutschen Hochschulmeisterschaften.

„Ich freue mich sehr darüber, dass das so geklappt hat, weil die Übung nicht ganz sauber verlief, ich einen Zwischenschwung machen musste“, so die Dresdnerin, die seit 2015 für den VSG Pirna turnt und dort auch den Nachwuchs trainiert. „Aber auch die anderen waren noch merklich geschafft vom Mehrkampf tags zuvor, der Wettkampf steckte uns allen noch etwas in den Knochen, so hatte ich am Sonnabend auch etwas Glück.“

Neben ihrem ersten Hochschulmeistertitel am Barren kämpfte die ehemalige Leistungsturnerin aber auch in den anderen drei Gerätefinals um die Siegerpokale mit. Die Dresdnerin, die vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking zum erweiterten Kader der Deutschen Nationalmannschaft gezählt hatte, erturnte sich in Würzburg beim Sprung, am Balken und am Boden den Vize-Meistertitel. Damit reiste die am Sonnabend bei einem weiteren Wettbewerb außerdem als Kampfrichterin aktive TU-Studentin mit insgesamt fünf Medaillen aus Würzburg nach Hause – eine starke Ausbeute.

Stefanie Hamann kann mit ihrer Saison sehr zufrieden sein, hatte sie doch bereits im Juni beim Internationalen Turnfest in Berlin überraschend Silber gewonnen. Damals wurde sie beim Gerätturn-Pokalwettkampf der Frauen Zweite hinter Turnfestsiegerin Julia Vietor vom Dresdner SC. Nun will sich die ehemalige Deutsche Jugendmeisterin jedoch erst einmal ihrem Diplom-Abschluss widmen. Und sie hätte nichts dagegen, auch im kommenden Jahr noch einmal bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften abzuräumen.

Von Stephan Klingbeil

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr